29.09.2019

Bayernliga Süd: Hitchcock-Finale beim SV Kirchanschöring, der den Sieg in der Nachspielzeit verschenkt


von Thomas Donhauser


Manuel Omelanowsky (rechts) im Zweikampf traf zum 1:0 für Kirchanschöring

Manuel Omelanowsky (rechts) im Zweikampf traf zum 1:0 für Kirchanschöring | Foto: btz

Manuel Omelanowsky (rechts) im Zweikampf traf zum 1:0 für Kirchanschöring - Foto: btz


Bis zur 90. Minute hofften die 425 Zuschauer in der Bayernliga Süd beim SV Kirchanschöring noch auf einen Sieg. Doch in der Nachspielzeit verspielte der SVK einen 3:1 Vorsprung, so endete die Begegnung am Ende gegen den TSV Schwabmünchen mit 3:3 (1:0).

Gästecoach Paolo Maiolo musste sich nach diesem Spiel erst einmal selbst beruhigen. "Kirchanschöring wie immer" meinte er, "the same procedure". Man komme hierher "spielt wahrscheinlich gut" aber dann "verlierst so wie immer". SVK-Trainer Michael Kostner gestand "das fühlt sich momentan an wie eine Niederlage". Der SVK habe gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft "ein tolles Spiel abgeliefert", bis zur "91. Minute". "Wir mussten aber auch zwei gestandene Spieler auswechseln", so der SVK-Coach, bei Christoph Dinkelbach und Kapitän Tobias Janietz "ging es nicht mehr weiter". Damit habe sich seine Mannschaft "nicht für das tolle Spiel belohnt", wobei Kostner die Zuschauer lobte "die waren wirklich richtig top dabei".
Das 1:0 fiel in der 23. Minute, Tobias Schild bediente von links Christoph Dinkelbach im Strafrauf, der sah Manuel Omelanowsky und Omo schob die Kugel ins Netz. Bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer ein klasse Fussballspiel von beiden Seiten, mit wenigen Fouls und tollen Spielzügen von beiden Seiten. Auch neutrale Beobachter schwärmten von vielen Torchancen und tollen Szenen auf dem Platz.

Nach dem Pausenpfiff konnte der SVK die Führung sogar ausbauen, Schild setzte sich über links wunderschön durch, Albert Deiter nahm das Leder mit rechts an Torwart Stefan Brunner vorbei mit- 2:0 (48.). Serhat Özek (65.) und Maxi Reiter (71.) stellen zwischendurch auf ein 3:1 für den SVK.
Als alle im SVK-Lager dachten, das könnte gegen diesen Tabellendritten gut gehen, schlugen die Gäste aus dem Schwabenland eiskalt zu: Ein individueller Fehler der SVK-Abwehr landete in der 92. Minute beim Top-Torschützen der Gäste Thomas Rudolph und der ließ die Chance nicht entgehen - 3:2. In der 94. Minute jubelten die Gäste erneut, Fahad Barakzaie fand sich am Ende in einer Spielertraube an der linken Eckfahne wieder und bejubelte mit der ganzen TSV-Mannschaft den 3:3 Ausgleichstreffer. Beim SVK sackten sie hinterher zu Boden, eine gefühlte Niederlage eben.

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe der Heimatzeitung vom Montag, 30. September 2019.




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