30.06.2019

Fußballfest vor 1200 Fans: SV Kirchanschöring schlägt sich achtbar gegen den FC Red Bull Salzburg


von Thomas Donhauser


Duel zwischen SVK-Neuzugang Waldemar Daniel (rechts) und Salzburgs Alexander Prass

Duel zwischen SVK-Neuzugang Waldemar Daniel (rechts) und Salzburgs Alexander Prass | Foto: btz

Duel zwischen SVK-Neuzugang Waldemar Daniel (rechts) und Salzburgs Alexander Prass - Foto: btz


1.200 Zuschauer sahen am Freitagabend den Auftritt des UEFA-Champions-League-Teilnehmers aus dem benachbarten Salzburg. Am Ende unterlagen die heimischen Bayernliga-Fußballer dem FC Red Bull Salzburg mit 0:3 (0:1). Gegen die Bullen aus Salzburg, die nach den Worten ihres sportlichen Leiters Christoph Freund diese Woche erst ins Training gestartet waren, fehlten für ein SVK-Tor hingegen nur Zentimeter. Die Gäste hatten einige Jungs vom Kooperationspartner FC Liefering dabei, doch selbst die spielen in Österreichs 2. Liga. Lange hieß es nun im Spiel gegen die von Jesse Marsch trainierten Champions-League-Teilnehmer 0:0, doch kurz vor der Pause gingen die Gäste aus der Mozartstadt durch einen Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Erling Haaland verlud SVK-Keeper Stefan Schönberger ins rechte Eck und schob die Kugel links ein (44.).

In der 62. Minute hätte der SVK seinen Tor-Fluch vor über 1000 fast beendet, doch Albert Deiters Schuss von rechts auf das Salzburger Tor verfehlte um Zentimeter den linken Pfosten. Da herrschte eine Atmosphäre, die für Gänsehaut sorgte. Deiter ging kurz darauf vom Feld und die Bullen machten das 2:0: Nach einer Ecke von rechts, "die eigentlich keine war", wie SVK-Torwart Stefan Schönberger nach dem Schlusspfiff feststellte, beförderte Sebastian Aigner die Kugel irgendwie zwischen den zahlreichen SVK-Beinen über die Linie (67.).

Dem 3:0 für die Gäste ging eine schöne Ball-Stafette voraus, die folgende Flanke von rechts köpfte Anderson Niangbo ins SVK-Tor (75.). SVK-Trainer Michael Kostner sprach hinterher von einem "ordentlichen Spiel", aber ihm fehlte etwas der "Mut nach vorne". Ansonsten haben wir uns "ganz gut verkauft". Kostner wäre trotz der vollen Ränge voll auf das Spiel fokussiert gewesen "mir ist wichtig, dass ich die Mannschaft vorwärtsbringe", so der SVK-Coach. Letzten Endes sei er froh, "dass das Spiel jetzt vorbei ist" und "wir uns wieder auf das Wesentliche und die normale Arbeit konzentrieren". Kostner fand es "eine tolle Geschichte", freute sich über die vielen Zuschauer und sprach von einem "ordentlichen Spiel". -mw

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe der Heimatzeitung vom Montag, 1. Juli 2019




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