12.04.2019

Wer holt sich den ersten Match-Puck? DSC in Freiburg – Rückkehr von "Cash" fraglich



Verbissen führen der Deggendorfer SC und die Freiburger Wölfe ihren Kampf um den Verbleib in der DEL2. DSC-Stürmer Kyle Gibbons (rechts) und Curtis Leinweber im Puck-Ping-Pong mit EHC-Goalie Jimmy Hertel (links). −Foto: Roland Rappel

Verbissen führen der Deggendorfer SC und die Freiburger Wölfe ihren Kampf um den Verbleib in der DEL2. DSC-Stürmer Kyle Gibbons (rechts) und Curtis Leinweber im Puck-Ping-Pong mit EHC-Goalie Jimmy Hertel (links). −Foto: Roland Rappel

Verbissen führen der Deggendorfer SC und die Freiburger Wölfe ihren Kampf um den Verbleib in der DEL2. DSC-Stürmer Kyle Gibbons (rechts) und Curtis Leinweber im Puck-Ping-Pong mit EHC-Goalie Jimmy Hertel (links). −Foto: Roland Rappel


Ein wildes Hin und Her liefern sich der Deggendorfer SC und die Freiburger Wölfe im Abstiegsfinale der zweiten deutschen Eishockey-Liga. Am Freitagabend geht das Drama in seinen fünften Akt: Um 19.30 Uhr (live auf sprade.tv) empfangen die Wölfe den DSC in der Franz-Siegel-Halle. Wer gewinnt, hat den ersten Matchpuck und kann am Sonntag in Deggendorf (18.30 Uhr) alles klar machen.

Freiburg führte Deggendorf in Spiel 1 vor und dadurch in der Best-of-seven-Serie mit 1:0. Daraufhin zeigte der DSC Moral und drehte die Serie mit zwei Siegen in ein 2:1 – um schließlich am vergangenen Dienstag die große Chance aufs 3:1 liegen zu lassen und vor 2274 Fans in Deggendorf mit 2:5 zu verlieren.

240 Minuten Playdown-Hockey gegen Freiburg sind also rum. Was bleibt da an Erkenntnissen? Kim Collins (57) glaubt, den Schlüssel zum Sieg in dieser Serie zu kennen: "Wir müssen diszipliniert spielen. Probleme bekommen wir immer dann, wenn wir Strafen nehmen", sagt der Trainer. Bezeichnend, dass der DSC in Spiel 4 im letzten Drittel am stärksten gespielt habe – als Deggendorf in 20 Minuten keine einzige Strafe absitzen musste. Nur dem erhöhten Risiko mit einem sechsten Mann auf dem Eis waren die beiden Empty-Net-Goals geschuldet.

Beim Gegner aus dem Breisgau sei laut Collins offensichtlich, auf wen es zu achten gelte: Neben Sergej Stas und Ryon Moser allen voran auf den 37-jährigen Slowaken Jozef Balej, den Freiburg erst im Februar vom slowakischen Erstligisten Zilina verpflichtet hatte und der besonders in den Playdowns mit 12 Scorerpunkten in elf Spielen eingeschlagen hat.

Ob Jason Bacashihua nach seiner Pause in Spiel 4 ins DSC-Tor zurückkehren wird, ist fraglich. Im Training am Donnerstagabend unterzog "Cash" sich einem Härtetest. "Wir werden sehen", sagte Trainer Collins am Donnerstagnachmittag. Mit einer Rückkehr von Alex Roach ist frühestens am Sonntag zu rechnen. Ausfallen wird auch Josh Brittain, der wegen seiner zweiten Disziplinarstrafe in den Playdowns heute gesperrt ist. − sli




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