09.02.2019

Erstes Endspiel für die Trostberg Chiefs: Am Sonntag um 17.30 Uhr gegen die Black Bears aus Freising


von Thomas Donhauser


Können die Trostberg Chiefs mit Lukas Feldner endlich einmal wieder jubeln?

Können die Trostberg Chiefs mit Lukas Feldner endlich einmal wieder jubeln? | Foto: btz

Können die Trostberg Chiefs mit Lukas Feldner endlich einmal wieder jubeln? - Foto: btz


Nach einer Niederlagenserie von sechs Partien in Folge werden nun die finalen drei Heimspiele für die Trostberg Chiefs in der Eishockey-Landesliga Abstiegsrunde Gruppe D entscheidend sein. Im ersten Endspiel treffen die Schützlinge von Heinz Feilmeier auf den mit abstiegsgefährdeten SE Freising. Am morgigen Sonntag um 17.30 Uhr muss gegen die Domstädter gewonnen werden um nicht in den letzten beiden Spielen gegen Bad Aibling und Dingolfing schon vorzeitig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Die Chiefs stehen aktuell mit den drei Punkten aus dem 6:5-Sieg gegen den VER Selb 1b auf dem letzten Tabellenplatz. Die Black Bears aus Freising hatten bis gestern auch drei Zähler, hatten aber das Heimpiel am gestrigen Abend gegen Selb (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet), möglicherweise haben sie wie die Oberfranken nun sechs Punkte. Oder nur drei, dann hätten sich die Selber Wölfe mit neun Punkten aus dem Abstiegskampf verabschiedet, denn sie haben gegenüber Trostberg den besseren Vergleich. "So lange es rechnerisch noch möglich ist, ist es noch nicht vorbei", gibt Feilmeier zu verstehen. Er sah am vergangenen Wochenende eine verbesserte Chiefs-Mannschaft, allerdings gingen die Punkte an den Gegner. Zwei 4:5 Niederlagen in Bad Aibling und Waldkirchen ließen die Aussichten nicht besser werden, Grapentine und Co. sind nun in Zugzwang.

Nicht rosig sieht es bei den Chiefs nicht nur wegen des letzten Tabellenplatzes aus. In dieser Woche ereilte dem Feilmeier-Team zum zweiten Mal in dieser Saison eine Grippewelle. "Die fing mit Dominik Tobola an, der dann in Waldkirchen passen musste". Erwischt hat es Lukas Feldner, Fabian Kimpel und Alexander Lipp. Das wirkte sich auf das Training aus. "Am Dienstag hatte ich neun Leute, am Donnerstag waren es nur unwesentlich mehr. Bei uns ist der Druck weg, auch wenn wir gewinnen, können wir uns nur hinhocken und warten". Aber er freut sich auch: "Endlich spielen wir wieder zu Hause!" Nun hofft er, dass an die Leistung von Bad Aibling und Waldkirchen angeknüpft werden kann. "Wenigstens haben wir einmal wieder Tore geschossen". Er weiß auch: "Im Spiel entscheiden Kleinigkeiten, eine kleine Auszeit mit zwei Gegentoren in 70 Sekunden, um dann einen Rückstand nachzulaufen wiegt besonders schwer". Ein Lob hat er auch für Lukas Feldner und Milan Blaha sen. übrig: "Beide harmonieren sehr gut!" Davon sollten die Chiefs profitieren und nun den langersehnten Dreier holen.

Mehr dazu lesen sie in der Wochenendausgabe der Heimatzeitung vom Samstag/Sonntag, 9./10. Februar.




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