02.01.2019

Pulisic wechselt für 64 Millionen zu Chelsea – bis zum Sommer kickt er aber noch für den BVB



Wollte immer mal in der Premier League spielen: Christian Pulisic wechselt von Dortmund zum FC Chelsea, die Londoner leihen den Stürmer allerdings bis zum Saisonende noch an den BVB aus. −Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Wollte immer mal in der Premier League spielen: Christian Pulisic wechselt von Dortmund zum FC Chelsea, die Londoner leihen den Stürmer allerdings bis zum Saisonende noch an den BVB aus. −Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Wollte immer mal in der Premier League spielen: Christian Pulisic wechselt von Dortmund zum FC Chelsea, die Londoner leihen den Stürmer allerdings bis zum Saisonende noch an den BVB aus. −Foto: Francisco Seco/AP/dpa


Borussia Dortmund hat gleich zu Beginn der Winter-Transferperiode der Fußball-Bundesliga für erste Schlagzeilen gesorgt. Mit dem Verkauf von Christian Pulisic an den FC Chelsea erlöst der Herbstmeister üppige 64 Millionen Euro, kann jedoch zumindest bis zum kommenden Sommer weiter auf die Hilfe des 20 Jahre alten Talents zählen. Zwar wird der US-Nationalspieler mit sofortiger Wirkung an den Premier-League-Club transferiert, aber bis zum Saisonende ohne Gebühr ausgeliehen.

Der beim BVB ausgebildeten Pulisic ist damit nach dem ehemaligen Dortmunder Ousmane Dembélé (FC Barcelona/105 Millionen Euro), dem früheren Wolfsburger Kevin De Bruyne (Manchester City/75 Millionen Euro) und dem einstigen Leipziger Naby Keita (FC Liverpool/70 Millionen Euro) der viertteuerste Profi, der aus der Bundesliga ins Ausland wechselt.

‚Nach vielen vergeblichen Versuchen, Pulisic zu einer Verlängerung seiner bis 2020 datierten Zusammenarbeit zu bewegen, stimmte die BVB-Führung dem ungewöhnlichen Deal zu. "Es war immer Christians großer Traum, in der Premier League zu spielen. Das hat sicher auch mit seiner amerikanischen Herkunft zu tun, und infolgedessen war es uns nicht möglich, seinen Vertrag zu verlängern, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. "Vor diesem Hintergrund haben wir uns dafür entschieden, ein – angesichts der geringen Vertragsrestlaufzeit – außerordentlich lukratives Angebot des FC Chelsea nun anzunehmen."

Der Bitte der Briten nach einem Wechsel bereits in der Winterpause kam der Bundesliga-Tabellenführer jedoch nicht nach. Schließlich soll die Chance auf die Meisterschaft nicht verspielt werden. Deshalb hatte Zorc bereits vor Wochen Transfers ausgeschlossen, die mit einer Schwächung des Teams in dieser Saison einhergehen. − dpa




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