01.01.2019

Nach 33 Jahren bei Handballern der SSG Metten: Trainer Steininger tritt überraschend zurück


von Peter Dermühl


Verlässt die SSG Metten nach 33 Jahren: Walter Steininger, früher Spieler, seit 2012 dann Trainer der Handballer. −Foto: Helmut Müller

Verlässt die SSG Metten nach 33 Jahren: Walter Steininger, früher Spieler, seit 2012 dann Trainer der Handballer. −Foto: Helmut Müller

Verlässt die SSG Metten nach 33 Jahren: Walter Steininger, früher Spieler, seit 2012 dann Trainer der Handballer. −Foto: Helmut Müller


Mit sofortiger Wirkung hat Walter Steininger (50), bisher erfolgreicher Herren-Trainer der SSG Metten, sein Amt niedergelegt. Der als Mittelschullehrer geforderte Coach gab persönliche Gründe für seine Entscheidung an. "Wir sind sehr betroffen und bedauern das außerordentlich," erklärte SSG-Präsident Adi Helmprecht nach einer Unterredung mit Steininger, an der auch Vorstandsmitglied und technischer Leiter Martin Blüml teilgenommen hatte. Ein Nachfolger stehe noch nicht fest, man sei noch auf der Suche, betonte Blüml.

Nach den Worten Helmprechts kam der plötzliche Rücktritt Steiningers für Vorstand und Mannschaft völlig überraschend. Noch im letzten Vorrundenspiel am 15. Dezember 2018 habe der Trainer das Team hervorragend eingestellt und zu einem überzeugenden Sieg über den Favoriten TG Landshut II geführt. Im Verlauf der Feiertage hatte Walter Steininger dann die Vorstandsschaft um ein Gespräch gebeten und dabei seinen Entschluss mitgeteilt. Dieser sei unwiderruflich.

Der gebürtige Mettener, der nie einem anderen Verein angehörte, spielte ab seinem 11. Lebensjahr für die Klosterer. Einschließlich der laufenden Saison kommt der gelernte Pädagoge auf nahezu 33 Jahre Handball als Aktiver, zumal er auch in seiner Trainerfunktion bis zuletzt immer wieder selbst ins Spielgeschehen eingegriffen hatte, wenn Not am Mann war.

Walter Steininger inmitten seiner Mannschaft bei einer Ansprache. −Foto: Helmut Müller

Walter Steininger inmitten seiner Mannschaft bei einer Ansprache. −Foto: Helmut Müller

Walter Steininger inmitten seiner Mannschaft bei einer Ansprache. −Foto: Helmut Müller


Die SSG-Führung ist nach den Worten Martin Blümls derzeit intensiv auf der Suche nach einem Nachfolger, was aufgrund der laufenden Saison nicht ganz einfach sei. Training und Betreuung würden vorübergehend erfahrene Kräfte aus den Reihen ehemaliger Spieler übernehmen.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer Heimatzeitung vom 2. Januar, Heimatsport.




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