14.11.2018

Pfiffig: Schiri macht Seitenwahl mit Schnick-Schnack-Schnuck – und wird dafür gesperrt!





Da hat ein Schiedsrichter – nur weil er seine Münze für die Seitenwahl in der Kabine vergessen hat – mal eine pfiffige Idee, und schon trifft ihn die ganze Härte eines offenbar ziemlich humorlosen Fußball-Verbandes. So passiert in Englands erster Frauen-Profiliga – dort wurde Referee David McNamara jetzt für drei Wochen vom Dienst suspendiert, weil er vorm Anstoß der Partie Manchester City gegen Reading aus der Not heraus die beiden Spielführerinnen über Anstoß und Seitenwahl per kindlichem "Schnick-Schnack-Schnuck" (Schere-Stein-Papier) entscheiden ließ.

Übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge staunten die gut 1000 Zuschauer bei der Partie der "Women’s Super League" in Manchester am 26. Oktober nicht schlecht, als im Anstoßkreis Man-City-Kapitänin Stephanie Houghton und Readings Kirsty Pearce plötzlich schmunzelnd "Stone-Paper-Scissors" spielen sahen.

Was der englischen Football-Association (FA) dabei offenbar ein besonderer Dorn im Auge war: Die Partie war sogar im Fernsehen zu sehen. Die FA-Frauen-Beauftragte fürs Schiedsrichterwesen, Joanna Stimpson, monierte daher: "Der Schiedsrichter hatte seine Münze in der Umkleide vergessen. Weil es ein TV-Spiel war und der Anpfiff eingehalten werden musste, kam er auf diese Idee. Ein Moment des Wahnsinns."

Schiedsrichter David McNamara muss nach der Anstoß-Affäre drei Wochen pausieren.

Schiedsrichter David McNamara muss nach der Anstoß-Affäre drei Wochen pausieren.

Schiedsrichter David McNamara muss nach der Anstoß-Affäre drei Wochen pausieren.


Die alles andere als lustige Konsequenz für den Unparteiischen: Mit Wirkung vom 26. November bis 17. Dezember darf McNamara erstmal kein Spiel mehr leiten – eine ganz schön harte Sanktion für eine eigentlich doch ganz pfiffige Aktion... − ws




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