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Vereine



12.10.2012  |  06:00 Uhr

Nachbarduell der Burghauser um begehrten 6. Platz

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Alle drei Runden knapp mit 1:0 gewann das Wacker-Eigengewächs Matthias Maasch (links) im Hinkampf gegen den starken Edgaras Venckaitis. Ob morgen eine Neuauflage des Duells steigt?  − Foto: Czernin

Alle drei Runden knapp mit 1:0 gewann das Wacker-Eigengewächs Matthias Maasch (links) im Hinkampf gegen den starken Edgaras Venckaitis. Ob morgen eine Neuauflage des Duells steigt?  − Foto: Czernin

Alle drei Runden knapp mit 1:0 gewann das Wacker-Eigengewächs Matthias Maasch (links) im Hinkampf gegen den starken Edgaras Venckaitis. Ob morgen eine Neuauflage des Duells steigt?  − Foto: Czernin


Wenn die Ringer des SV Wacker Burghausen, Sechster der Bundesliga Süd, am Samstag um 19.30 Uhr beim SV Siegfried Hallbergmoos (7. Rang) zum bayerischen Derby antreten, geht es für beide Seiten um viel. Die Gäste wollen ihre Position auf jeden Fall festigen und mit einem Sieg auf fünf Punkte ausbauen, der Rivale würde im Erfolgsfall bis auf einen Zähler heranrücken. Der Kampf um die Qualifikation für die Zwischenrunde ist damit voll entbrannt.

"Mir ist die Schwere der Aufgabe durchaus bewusst, ich sehe uns aber in einer leichten Favoritenrolle", sagt SVW-Trainer Michael Pronold, dessen Schützlinge die erste Begegnung klar mit 24:12 gewonnen haben. Diesmal werden allerdings die Karten neu gemischt, da in den beiden unteren und den zwei schweren Gewichtsklassen die Stilarten getauscht werden.

In der Klasse bis 55 kg griechisch-römisch werden es auf Wacker-Seite Csongor Knipli oder Neuzugang Joakim Fagerlund mit dem Polen Marcin Kunysz zu tun bekommen. Hier ist kein klarer Favorit auszumachen – schon dem ersten Kampf könnte also eine Schlüsselrolle zufallen. Gergely Kiss wird sich bis 120 kg Freistil voraussichtlich mit seinem ungarischen Landsmann Daniel Bona messen. Wenn der Burghauser Legionär wieder an seine alte Form anknüpfen kann, ist er klar favorisiert, da er bislang jedes Duell gegen Bona klar gewinnen konnte. In der verletzungsbedingten "Problemklasse" des SVW, 60 kg Freistil, grübeln die Trainer noch über die Aufstellung. Der Gegner sollte Thomas Kopp heißen.

Bis 96 kg griechisch-römisch dürfte beim Gastgeber Yusuf Turkaya mit Theodoros Tounousidis die Klingen kreuzen. Das wird eine unbequeme Aufgabe für den seit Jahren mit kurzen Unterbrechungen in Burghauser Diensten stehenden Griechen. Matthias Maasch (66 kg/griechisch-römisch) wird alles daran setzen, um ungeschlagen zu bleiben. In der Vorrunde konnte er sich gegen den starken Edgaras Venckaitis knapp durchsetzen. Gelingt das erneut, steigen auch die Chancen auf einen Mannschaftserfolg deutlich.

Bis 84 kg Freistil vertraut der Gast weiter auf den Olympia-Dritten Gabor Hatos, der den immer besser in Fahrt kommenden Timofei Xenidis aber auf keinen Fall unterschätzen darf. Thomas Hohendorf (66 kg Freistil) könnte auf Marcel Fornoff treffen, der nur schwer zu bezwingen sein wird.

Wenn Hallbergmoos bis 84 kg griechisch-römischer Stil auf Aleksandr Kazakevic zurückgreift, dann wartet auf Eugen Ponomartschuk eine ganz harte Nuss. Der Gewinner der Bronzemedaille von London 2012 ist einer von nur zwei Ringern, die Mykola Daragan bislang eine Niederlage zufügen konnten. Wenn sich bis 74 kg Freistil Nikolay Kurtev vom SVW und Ergün Aydin gegenüberstehen, scheint ein offenes Duell auf hohem Niveau vorprogrammiert. Falls die Einheimischen bis 74 kg griechisch-römisch Robert Prill einsetzen, um ihre Quote an deutschen Startern zu erfüllen, sollte sich Mykola Daragan trotz leichter Verletzung behaupten können. Bereits heute um 19.30 Uhr treffen die Burghauser Schüler im Rahmen der Grenzlandliga auf den AC Wals. Sie bestreiten damit den Vorkampf für die Reserve in der Landesliga Süd, die sich um 20.30 Uhr in der Lirkhalle mit dem TSV Westendorf II misst. − kel/fa












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Dokument erstellt am 2012-10-11 17:35:35









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