Mountainbiker aus Mehring meistert zusammen mit Teamkollege Torsten Marx Transalp-Rennen
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Die Idylle auf diesem Bild täuscht: Für Matthias Leisling (rechts) und seinen Teamkollegen Torsten Marx war das Etappenrennen Transalp über 508,22 km und durch vier Länder eine echte Tortur. − Foto: Black Tusk Racing
Die Idylle auf diesem Bild täuscht: Für Matthias Leisling (rechts) und seinen Teamkollegen Torsten Marx war das Etappenrennen Transalp über 508,22 km und durch vier Länder eine echte Tortur. − Foto: Black Tusk Racing
Was für die Straßenradsportler die Tour de France, das ist für die Mountainbiker das Transalp. Das bekannte Rennen über acht Etappen durch die schönsten Gebirge in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien gilt als das härteste der Welt. Bei der 15. Auflage feierte der Mehringer Matthias Leisling zusammen mit seinem Kollegen vom schwäbischen "Black Tusk Racing Team", Torsten Marx, seine Premiere. Das Duo beendete die Tortur auf dem ausgezeichneten 5. Platz der Eliteklasse und hatte damit auch ein weiteres Ziel erreicht, die etablierten Gegner aufzumischen und an der Spitze mitzufahren.
Allein die Zahlen des Transalp sind beeindruckend: 531 Mannschaften, 508,22 km Strecke mit 20 430 Höhenmetern. Vom Start in Oberammergau (Oberbayern) ging es über die Etappenorte Imst, Ischgl, Nauders (alle Österreich), Scoul (Schweiz), Livigno, Ponte di Legno und Madonna di Campiglio nach Riva del Garda (alle Italien).
Zu Beginn der Veranstaltung über 95,96 km (1865 Höhenmeter) mussten die Aktiven auch gegen das schlechte Wetter kämpfen. Teilweise schüttete es wie aus Kübeln. Dennoch traten Leisling und sein Partner Marx aus Hechingen kräftig in die Pedale und erreichten auf Rang 4 mit einem Rückstand von rund fünf Minuten das Ziel. Auch auf Etappe 2 (77,9 km und 3274 HM) wollte der Regen kein Ende nehmen. Der 24-Jährige Leisling und sein zwölf Jahre älterer Mitstreiter hatten einige Mühe und kamen nach einem spannenden Rennen als Sechste an.
Am nächsten Tag waren auf den ersten 14 km gleich knapp 1400 Höhenmeter zu bewältigen. Insgesamt standen 68,22 km (2691 HM) auf dem Programm. Bei nur zwei Grad Celsius und Graupelschauern kämpften sich die Biker über das Idjoch, ehe sich endlich das Wetter besserte. Leisling/Marx kamen mit den schwierigen Bedingungen dennoch gut zurecht. Nach der Abfahrt lagen sie noch an 8. Stelle, konnten sich aber bis zur Ankunft noch um zwei Positionen verbessern. Platz 7 sprang bei der folgenden Kurzetappe bei nun idealer Witterung über 49,94 km (1800 HM) heraus.
Einen schweren Stand hatte die "Black-Tusk"-Mannschaft auch beim fünften Abschnitt (66,32 km und 2323 HM). Es lief nicht so rund und so handelte sie sich einen Rückstand von 13 Minuten ein. Der 9. Rang war zugleich das schlechteste Ergebnis der gesamten Tour. Leistungsmäßig wieder bergauf ging es auf der Königsetappe über 106,29 km (3451 HM) von Livigno nach Ponte di Legno. Leisling/Marx hielten sich lange unter den Top 5, aber dann verfuhren sie sich. Dabei gingen rund zehn Minuten verloren, worauf die Rückstufung auf Platz 8 folgte.
Je mehr von der strapaziösen Strecke der gelernte Schreiner Leisling und sein Teamkollege, ein Groß- und Außenhandelskaufmann, in den Beinen hatten, umso schneller waren sie unterwegs. So gingen sie die siebte Etappe (73,16 km und 3248 HM) voller Elan an. Zwischenzeitlich wurde sogar Position 3 erkämpft. Dann mussten die beiden Deutschen aber noch ein Duo ziehen lassen und kamen das Vierte an. Bei der Schlussetappe (75,10 km und 1778 HM) klappte es schließlich: Leisling/Marx ließen sich selbst von einem Plattfuß nicht stoppen und schafften als Dritte doch noch den ersehnten Sprung aufs Treppchen. Am Ende der Tour hatten sie mit einer Fahrzeit von 28:48:37 Stunden 1:13:20 Rückstand auf Alban Lakata (Linz) und seinen Partner Robert Mennen (Nösvenich).
Einen großen Coup landete Leisling bereits wenige Tage später beim UCI-Marathon der World Series in Lovran (Kroatien) − diesmal alleine. Seine Entscheidung, so kurz nach dem kräftezehrenden Transalp schon wieder anzutreten, war ganz kurzfristig gefallen. Körperlich und mental fühlte sich der zukünftige Profi noch nicht leer und das zeigte er bei einer Temperatur von 34 Grad über die ruppigen 94 km (3500 HM). Vom Start weg ging es gleich in einen Anstieg über 1000 Höhenmeter. Leisling verschärfte das Tempo, um zu sehen, wer mitgehen kann. Schon bei der Hälfte der Bergauffahrt war er alleine unterwegs und entschied sich, das Rennen als Solist von vorne zu bestreiten. Am Ende gewann er souverän mit einem Vorsprung von 13 Minuten. − fa/red
| DJK Spfr Reichenberg |
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| Mannschaften: | 27 | |
| Mitglieder: | 1358 | |
| ASCK Simbach/Inn |
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|---|---|---|
| Mannschaften: | 16 | |
| Mitglieder: | 600 | |
| Spvgg Teisnach 1924 e.V. |
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|---|---|---|
| Mannschaften: | 7 | |
| Mitglieder: | 310 | |
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Johannes Trager
(15)
geb. 21.06.1997 TSV Massing 08 e.V. |
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Christoph Vetter
(16)
geb. 01.10.1996 TSV Massing 08 e.V. |
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Andreas Ritthaler
(16)
geb. 29.03.1997 TSV Massing 08 e.V. |
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