
Schnell und spektakulär: Raffael Sulzinger und Pirmin Winklhofer bei der Litermont-Rallye – aber auch vom Pech verfolgt. − Foto: Müller
Schnell und spektakulär: Raffael Sulzinger und Pirmin Winklhofer bei der Litermont-Rallye – aber auch vom Pech verfolgt. − Foto: Müller
Knapp drei Wochen hatte die Crew rund um Raffael Sulzinger Zeit, seinen "Fiesta-R2" nach der Niedersachsen-Rallye wieder auf Vordermann zu bringen. Und so reiste das Tittlinger-Rallye-Team vom MSC-Dreiburgenland nach Saarwellingen im Saarland – nahe der luxemburgischen Grenze. Schon bei der Besichtigung der Wertungsprüfungen mussten Sulzinger und sein junger Pockinger Beifahrer Pirmin Winklhofer feststellen, dass es sich hier um eine sehr anspruchsvolle Rallye handelt. Galt es doch sehr schnelle Wertungsprüfungen – zum Teil auch mit relativ grobem Schotter bestückte Passagen – zu absolvieren. Außerdem startete man in einem starken Teilnehmerfeld – alleine 19 Starter traten in der eigenen Fahrzeugklasse an.
Gleich auf der 1. Wertungsprüfung legten die Beiden die zweitschnellste Klassenzeit auf den Asphalt, was gleichzeitig die zehntschnellste Zeit im gesamten Starterfeld bedeutete − es schien gut laufen. Doch dann − in Wertungsprüfung 2 − kam gleich der erste herbe Rückschlag. Über 50 Sekunden verloren Sulzinger/Winklhofer ab der Hälfte dieser Prüfung auf die Klassenbestzeit durch einen defekten Reifen an der Vorderachse. Der anschließend fällige Reifenwechsel während der Überführungsetappe zur nächsten Wertungsprüfung konnte aufgrund der total überhitzten Bremse auch nicht in der normal veranschlagten Zeit bewältigt werden, so dass die beiden die Überführungszeit zur nächsten Wertungsprüfung knapp überschritten. Dafür bekamen Raffael und Pirmin noch eine Strafzeit von 20 Sekunden auferlegt.
In Wertungsprüfung 3 konnten Sulzinger/Winklhofer zwar wieder die zweitschnellste Klassenzeit für sich verbuchen, doch wieder ereilte sie ein Reifenschaden, wieder ein Reifenwechsel. Und wie zuvor verloren sie viel Zeit und verpassten die vorgegebene Zeit bis zur Ankunft bei der nächsten Wertungsprüfung − weitere 30 Sekunden Strafzeit. Damit fielen sie fast aussichtslos auf den insgesamt 31. Gesamtrang und den 6. Platz in ihrer Klasse zurück.
Doch das junge Team aus Niederbayern kämpfte verbissen weiter. Die folgenden Wertungsprüfungen 4, 6, 7 und 8 absolvierten sie als Zweitschnellste in ihrer Klasse, während sie auf WP 5 die drittschnellste Zeit ihrem Konto gutschreiben konnten und arbeiteten sich damit wieder kontinuierlich nach vorne. Jedoch fingen sich die beiden dabei weitere Reifen- und Felgenschäden ein – insgesamt 7 an der Zahl bei dieser Veranstaltung. Seltsamerweise wurden nicht nur die beiden Niederbayern von diesen Reifenschäden heimgesucht – auch andere Teilnehmer klagten über dieselben Vorkommnisse. Kurioserweise kamen nur die einheimischen Piloten oder solche, die diese Rallye schon ein- oder mehrmals bestritten hatten, ohne Reifenschäden an. So erreichten nur 30 der knapp 70 gestarteten Teilnehmer das Ziel.
Auch Sulzinger/Winklhofer sahen die Zielrampe letztlich nicht, obwohl sie schon wieder auf Schlagdistanz zum 3. Platz in ihrer Klasse lagen und sich auf den 16. Gesamtrang vorgearbeitet hatten. Beim Anbremsen einer Schikane in der drittletzten Sonderprüfung WP 9 brach unvermittelt die linke Antriebswelle an ihrem Fiesta – das Aus war besiegelt.
| TTV Vilshofen e.V. |
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| Mannschaften: | 7 | |
| Mitglieder: | 150 | |
| Spvgg Teisnach 1924 e.V. |
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|---|---|---|
| Mannschaften: | 7 | |
| Mitglieder: | 310 | |
| FC Tittling |
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|---|---|---|
| Mannschaften: | 3 | |
| Mitglieder: | 600 | |
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Johannes Trager
(15)
geb. 21.06.1997 TSV Massing 08 e.V. |
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Christoph Vetter
(16)
geb. 01.10.1996 TSV Massing 08 e.V. |
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Andreas Ritthaler
(16)
geb. 29.03.1997 TSV Massing 08 e.V. |
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So stellt sich das Team vor:Wir sind eine erfolgreiche Hobbymannschaft welche aus jungen regionalen...
Tränen, Trauer und Enttäuschung auf der einen, Freude, ein bisschen Ungläubigkeit und viel Glück auf...