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Beim Heimtraining: Tim Frait hat auch auf dem heimischen Gewässer, der Donau, seine Ziele fest im Blick. − Foto: Frait

Beim Heimtraining: Tim Frait hat auch auf dem heimischen Gewässer, der Donau, seine Ziele fest im Blick. − Foto: Frait

Beim Heimtraining: Tim Frait hat auch auf dem heimischen Gewässer, der Donau, seine Ziele fest im Blick. − Foto: Frait


Die Donau, findet Tim Frait, ist ein wunderbares Trainingsrevier. Der junge Mann sagt das als Kanute, der aus Vilshofen kommt und für den TV Passau startet. Doch irgendwann musste er sich entscheiden. Bleiben oder den Ambitionen folgen? Tim Frait (17) entschied sich für die Ambitionen. Seit vergangenem Jahr besucht der Kanusportler das Sportinternat in Karlsruhe. Dort sind Schule und Training eins. Es ist das, was er wollte. Gerade bereitet er sich auf die deutschen Meisterschaften vor.

Im Leistungszentrum, bei den Rheinbrüdern Karlsruhe, trainiert Tim Frait mit ehemaligen und amtierenden Olympiasiegern. Zwei Wochen "UKV-Trainingslager" (Unmittelbare-Wettkampfs-Vorbereitung), wie es im Kanu-Jargon heißt, stehen auf dem Plan. Von den deutschen Meisterschaften in Hamburg will er schließlich auf jeden Fall eine Medaille mit nach Hause bringen. Tim hat gerade eine harte Woche hinter sich. Trotz Erkältung und Erschöpfung durch viele Einheiten hat er seinen Trainingsplan sowie diverse Klausuren in der Schule hinter sich gebracht. Es ist genau das, worauf er sich eingestellt hat. "An die Grenzen gehen", wie er sagt, das hat ihm daheim gefehlt. "Zuhause konnte ich nicht richtig trainieren, da mir die Trainingspartner gefehlt haben. Alleine ist es schwer, an seine Grenzen zu gehen. Ich wollte auch weder die Schule noch den Sport einschränken und diese Kombination ist nur in einem Leistungszentrum wie Karlsruhe möglich", erklärt er. Tim wohnt jetzt im Internat mit anderen Leistungssportler zusammen. Essen gibt es in einem großen Speisesaal, jeder hat sein eigenes kleines Appartement mit einer kleinen Küchenzeile, einem Bad und einen kleinem Wohn- und Schlafbereich. Wohnfläche: 30 Quadratmeter. Auf seinem Flur wohnen noch drei andere Sportler. Ein weiteres Zimmer ist für eine Betreuungsperson vorgesehen. "Wir sind ja nicht komplett alleine. Wenn wir Probleme oder Anliegen haben, können wir uns an die Verantwortlichen wenden", sagt Tim. Quasi ein Rund-um-Service. Das Paket bewahrt nicht vor der Pflicht zur Selbstständigkeit. In einer unbekannten Stadt, einer neuen Schule, einem neuen Verein musste sich Tim erstmal behaupten. Das meiste allerdings gibt ohnehin der strenge Tages-Rhythmus vor.

Seit vergangenem Sommer wird der Vilshofener vom ehemaligen Olympiasieger Detlef Hofmann trainiert. Trainingsumfänge und Intensitäten schnellten dabei in die Höhe. "Eine normale Trainingswoche umfasst 15 bis 17 Stunden, eine Woche im Trainingslager kann aber auch bis zu 22 Stunden Training beinhalten," berichtet Tim. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Kajakfahren, sondern auf Ausdauer, Krafttraining, Gymnastik und sensomotorischem Training. Viel Belastung für einen 17-Jährigen. Bereut hat Tim Frait seine Entscheidung dennoch nicht. Auch wenn der Weg heim nach Vilshofen weit ist und soziale Netzwerke das familiäre Umfeld nicht ersetzen können. Deswegen wird jedes Heimatwochenende lange herbeigesehnt. "Durch die Wettkämpfe und Trainingslager im Sommer schaffe ich maximal alle zwei Monate einen Heimatbesuch", sagt Tim. "Das letzte Mal war ich Anfang Juni daheim und das nächste Mal werde ich bestimmt erst Ende August heimreisen. Dann ist die Saison vorbei und dann wird das alles etwas leichter," stellt er fest. Der nächste Schritt soll ins Juniorennationalteam führen. Im kommenden Jahr soll es soweit sein. Tims Ziel ist ganz klar. "Ich will nach Olympia, dafür gebe ich alles."

Mehr über Tim Frait lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Passauer Neuen Presse − lif












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