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14.11.2012 | 13:58 Uhr

Ganz stark: Erst pfeift Top-Schiri Stark, dann schreibt er ’ne Karte an seinen Mentor

von Reinhold Steiml

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FIFA-Referee Wolfgang Stark ist auf der internationalen Fußball-Bühne präsent − und bei jedem seiner Auswärtsspiele (hier bei der EURO 2012) schreibt er seinem Mentor Heinrich Schmidhuber in Waldkirchen eine Karte.  − Foto: imago

FIFA-Referee Wolfgang Stark ist auf der internationalen Fußball-Bühne präsent − und bei jedem seiner Auswärtsspiele (hier bei der EURO 2012) schreibt er seinem Mentor Heinrich Schmidhuber in Waldkirchen eine Karte.  − Foto: imago

FIFA-Referee Wolfgang Stark ist auf der internationalen Fußball-Bühne präsent − und bei jedem seiner Auswärtsspiele (hier bei der EURO 2012) schreibt er seinem Mentor Heinrich Schmidhuber in Waldkirchen eine Karte.  − Foto: imago


Wenn das kein Zeichen der Dankbarkeit ist! Es kommt von Deutschlands Weltklasse-Fußballschiedsrichter Wolfgang Stark (42) und es richtet sich an Heinrich Schmidhuber (76). Und es ist eine außergewöhnliche Art, seinem Mentor die Ehre zu erweisen: Der Schiri schickt dem Waldkirchner seit vielen Jahren regelmäßig von allein seinen internationalen Einsätzen Post- und Ansichtskarten. Aus aller Welt.

Zugegeben: Ein Fußball-Fachmann und -Fan wie Heinrich Schmidhuber weiß natürlich in den meisten Fällen, wo Deutschlands Schiri Nummer Eins im Einsatz ist. Die Spiele aus der Champions-League, der Europaliga, der Bundesliga werden ja stets (zumindest in Ausschnitten) im Fernsehen übertragen. Aber auch ansonsten könnte Heinrich Schmidhuber jederzeit sagen, wann Wolfgang Stark wo gepfiffen hat. Der Postbote bringt regelmäßig die Ansichtskarten mit den besten Grüßen ins Haus. Und unterschrieben hat neben Stark auch immer seine ganzes Schiri-Gespann.



Diese Bindung, diese Dankbarkeit liegt darin begründet, dass Schiri Stark genau weiß, wem er seinen Werdegang bis in die höchsten Spitzen des internationalen Fußballgeschäftes mit zu verdanken hat: Heinrich Schmidhuber. Der Mann, der auf dem Höhepunkt seiner Sportfunktionärslaufbahn DFB-Schatzmeister und unter anderem mit für die Ausrichtung der Heim-WM 2006 verantwortlich war, hatte beruflich in der Zeit von 1986 bis 1993 in Landshut als niederbayerischer Sparkassenpräsident gewirkt − und da kreuzten sich die Wege von Schmidhuber und Stark. Schmidhuber hatte den jungen Mann namens Wolfgang Stark als Bankkaufmannslehrling eingestellt. Damals hat Stark das Bankgeschäft gelernt, war aber als junger Sportsmann von der DJK Altdorf auch schon als Schiedsrichter auf Fußballplätzen unterwegs. In niedrigeren Ligen, versteht sich.

Am 29. November zu Gast bei der "Waldkirchner Runde"

Bald wird Wolfgang Stark seinem einstigen Mentor Schmidhuber persönlich die Hand schütteln können. Und der 42-jährige Top-Referee wird auch einer breiten Interessengemeinschaft von seinem Schiri-Alltag erzählen. Denn am Donnerstag, 29. November, ist Stark Gast bei der "Waldkirchner Runde" und er wird ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus der Stadt berichten. An diesem "Sportler-Stammtisch" können alle Fans teilnehmen, und unter den Gästen des Treffens wird auch ein von den Spielern des FC Bayern München signierter Fußball verlost.

Einen ausführlichen Bericht über Starks Postkarten aus aller Herren Länder lesen Sie demnächst in der Passauer Neuen Presse.

In einem Meer voller Karten: Heinrich Schmidhuber mit seinen Karten des deutschen Top-Schiedsrichters Wolfgang Stark.  − Foto: Steiml

In einem Meer voller Karten: Heinrich Schmidhuber mit seinen Karten des deutschen Top-Schiedsrichters Wolfgang Stark.  − Foto: Steiml

In einem Meer voller Karten: Heinrich Schmidhuber mit seinen Karten des deutschen Top-Schiedsrichters Wolfgang Stark.  − Foto: Steiml













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