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10.05.2017  |  16:42 Uhr

"Zum Weglaufen": Wacker-Coach Patrick Mölzl nach 0:6-Pleite kleinlaut

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"So geht’s nicht": Nicht mehr hinsehen konnte Wacker-Coach Patrick Mölzl bei der 0:6-Pleite seiner Mannschaft in Ingolstadt. − Foto: Gabi Zucker

"So geht’s nicht": Nicht mehr hinsehen konnte Wacker-Coach Patrick Mölzl bei der 0:6-Pleite seiner Mannschaft in Ingolstadt. − Foto: Gabi Zucker

"So geht’s nicht": Nicht mehr hinsehen konnte Wacker-Coach Patrick Mölzl bei der 0:6-Pleite seiner Mannschaft in Ingolstadt. − Foto: Gabi Zucker


Dass nach einer 0:6-Klatsche unangenehme Fragen auftauchen, war Patrick Mölzl klar. "So geht’s nicht. Da brauchen wir gar nicht um den heißen Brei drumrumreden", erklärte der Coach des SV Wacker Burghausen am Tag nach der Pleite beim FC Ingolstadt II, der sich mit dem Kantersieg wohl den vorzeitigen Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Bayern gesichert hat.

"Es gibt keine Ausreden. Die ganze Körpersprache war zum Weglaufen", eine plausible Erklärung für die höchste Saisonniederlage des SV Wacker hatte der Trainer nicht parat, keineswegs wollte er das schlechte Abschneiden an den vier Jungspunden festmachen, die er in die Starformation berufen hat: "Das lasse ich nicht gelten, der Rest der Mannschaft hat ja auch nicht funktioniert. Darüber werden wir uns noch unterhalten."

Im Internet hagelte es derweil für die desolate Vorstellung der Burghauser, die damit jegliche Schützenhilfe für die noch im Abstiegskampf steckenden Ostbayern-Rivalen Buchbach und Schalding unterließen, Häme und Kritik. "Wettbewerbsverzerrung vom Feinsten", "Es wurde mal wieder Zeit für eine strategisch kluge Niederlage" oder "Bravo Herr Steindl, ihr im Fernsehen süffisant vorgetragener Vorschlag wurde mustergültig umgesetzt", kritisierten die Anhänger im Hinblick auf die kürzlich von Bürgermeister Hans Steindl live im Fernsehen geäußerten Spekulationen um ein "strategisch richtiges Verhalten" in Zusammenhang mit dem Vertrag von Uwe Wolf. Der Kontrakt des Ex-Trainers verlängert sich nämlich um ein Jahr, sollten die Wacker-Kicker mindestens Tabellensechster werden.

"So ein Ergebnis wünscht sich keiner", betont nun Abteilungsleiter Josef Berger, der zu bedenken gibt: "Ob wir das Spiel in Bestbesetzung gewonnen hätten, ist zumindest fraglich." − ow/MBMehr zum SV Wacker lesen Sie in der Donnerstagsausgabe Ihrer Heimatzeitung.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV 1860 München
23
51:18
49
2.
1. FC Nürnberg II
23
57:40
42
3.
FC Ingolstadt II
21
50:28
39
4.
FC Bayern München II
21
46:27
39
5.
1. FC Schweinfurt 05
22
39:28
38
6.
FV Illertissen
22
34:27
36
7.
SV Schalding-Heining
23
40:47
33
8.
TSV 1860 Rosenheim
22
32:35
31
9.
VfB Eichstätt
23
34:38
30
10.
FC Augsburg II
23
39:31
29
11.
SV Wacker Burghausen
22
32:31
29
12.
VfR Garching
20
34:35
29
13.
TSV Buchbach
21
31:32
29
14.
FC Pipinsried
22
26:41
29
15.
Spvgg Bayreuth
21
31:46
23
16.
Spvgg Greuther Fürth II
21
19:32
22
17.
SV Seligenporten
21
25:34
21
18.
FC Memmingen
23
25:40
20
19.
FC Unterföhring
22
23:58
9




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