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02.02.2017  |  18:28 Uhr

Hammer in Schalding: Trainer Autengruber wirft das Handtuch - "Vertrauen hat gefehlt"

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Das ist eine Hammer-Meldung: Anton Autengruber ist beim SV Schalding zurückgetreten. Zwei Wochen nach Vorbereitungsstart warf der 48-Jährige beim Passauer Regionalligisten überraschend das Handtuch. Der Verein informierte am Donnerstagabend die Mannschaft, ging dann an die Presse.

Autengruber hatte den SVS im Frühjahr letzten Jahres vier Spieltage vor Schluss von dem beurlaubten Mario Tanzer übernommen und die Mannschaft mit vier Siegen in letzter Sekunde zum Klassenerhalt geführt. In der neuen Saison legte Schalding einen guten Start hin, rutschte dann aber mehr und mehr ab - bis auf den vorletzten Rang. Dabei waren intern auch immer wieder kritische Töne gegenüber dem Trainer zu hören, der Verein hielt jedoch am Coach fest - selbst, als man in Schweinfurt eine 0:7-Abfuhr verpasst bekam. Auch Autengruber, der zuvor den österreichischen Bezirksligisten Union Julbach trainiert hatte, dachte damals nicht an Rücktritt. "Ich bin keiner, der dann einfach geht", hatte der Coach immer wieder betont. Man müsse kämpfen. Nun hat sich die Situation am Reuthinger Weg offenbar geändert - und Autengruber sagte doch Servus.

"Ich hatte das Gefühl, dass nicht die gesamte  Mannschaft zu 100 % hinter mir stand. Das Vertrauen in meine Person hat mir hier gefehlt. Im Sinne des SV Schalding-Heining und der schwierigen sportlichen Situation halte ich es daher für sinnvoll, von meinem Amt zurück zu treten", begründet der Coach seinen Schritt. Offenbar hatten sich Trainer, Verantwortliche und einige Spieler in der Vorbereitung nochmals zusammengesetzt, um die Ausrichtung der nächsten Wochen zu besprechen. Dabei kamen Differenzen zum Vorschein, die für den A-Lizenz-Inhaber wohl zu groß waren. "Wir hatten im Winter viele Dinge angesprochen, die wir besser machen wollten. Zunächst hatte ich auch das Gefühl, dass alles passt. Alle haben mit großem Engagement gearbeitet. Und ich bin sicher, wir hätten den Klassenerhalt geschafft, wenn alle an einem Strang gezogen hätten", so Autengruber weiter.

Dies war aber offenbar nicht der Fall. Denn: Nicht alle Spieler wollten den Weg des Trainers mitgehen. "Es gab jetzt keine riesen Probleme oder Verwerfungen. Aber wenn nicht alle im Boot sitzen, kannst du deine Ziele nicht erreichen. Ein paar sind schon ein paar zu viel", sagt Autengruber, der von "keiner einfachen Entscheidung" spricht. Dann bedankte sich der scheidende Coach ausdrücklich bei der Schaldinger Vorstandsschaft für das "entgegengebrachte Vertrauen. Auch den Fans und allen Ehrenamtlichen in Schalding danke ich für die großartige Unterstützung. Ich hatte eine sehr schöne Zeit hier, vor allem der Klassenerhalt letztes Jahr war ein tolles Erlebnis. Ich gehe absolut im Guten und werde auch in Zukunft das ein oder andere Mal am Reuthinger Weg zu Gast sein."

Wer sein Nachfolger wird, ist noch offen. Vorerst übernehmen die Co-Trainer Philipp Zacher und Stefan Köck. Da letzterer nach seiner Verletzung wieder als Spieler angreift, wird der SVS wohl einen neuen Trainer präsentieren. Sollte es - wie so oft in Schalding - auf eine interne Lösung rauslaufen, käme wohl nur Christian Süß, Trainer der zweiten Mannschaft, in Frage. Der Sportliche Leiter Markus Clemens wollte sich am Donnerstagabend noch nicht zur Zukunft äußern. "Wir werden uns jetzt erst einmal sammeln." Egal was passiert - für die Mannschaft bedeutet der Schritt so oder so: Es gibt jetzt keine Ausreden mehr.

Autengruber verabschiedete sich am Donnerstag persönlich von den Spielern, dankte vielen für die gute Zusammenarbeit. Mit seiner Zukunft wollte sich der 48-Jährige noch nicht beschäftigen. Nur so viel: "Ich werde dem Fußball sicher erhalten bleiben und wieder als Trainer arbeiten."

 Folgende Meldung gab der SV Schalding heraus:

Die Verantwortlichen des SV Schalding-Heining wurden von Trainer Anton Autengruber in Kenntnis gesetzt, dass er mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Trainer der ersten Mannschaft zurück tritt. Diese Nachricht kam für alle Beteiligten sehr überraschend. Bereits am heutigen Donnerstag Abend hat sich Anton Autengruber von der Mannschaft verabschiedet. Dazu Anton Autengruber: "Ich hatte seit Vorbereitungsstart das Gefühl, dass nicht die gesamte  Mannschaft zu 100 % hinter mir stand. Das Vertrauen in meine Person hat mir hier gefehlt. Im Sinne des SV Schalding-Heining und der schwierigen sportlichen Situation halte ich es daher für sinnvoll von meinem Amt zurück zu treten. Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Schalding, vor allem der Klassenerhalt letztes Jahr war ein tolles Erlebnis. Ich gehe absolut im Guten und werde auch in Zukunft das ein oder andere Mal am Reuthinger Weg zu Gast sein."

Der SV Schalding-Heining bedauert diesen Schritt und bedankt sich bei Anton Autengruber, der als toller Sportsmann und Mensch am Reuthinger Weg viele Freunde gewonnen hat und wünscht ihm für die Zukunft das Allerbeste. Anton Autengruber hatte in der vergangenen Saison großen Anteil am Klassenerhalt in der Regionalliga. Dafür möchte sich der SV Schalding-Heining herzlichst bedanken. Aufgrund der überraschenden Nachricht wird sich der SV Schalding die nächsten Tage mit der Nachfolge beschäftigen. Vorerst sollen die beiden Co-Trainer Philipp Zacher und Stefan Köck die Mannschaft betreuen.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV 1860 München
17
40:13
38
2.
FC Ingolstadt II
16
36:20
32
3.
FV Illertissen
17
28:22
29
4.
1. FC Schweinfurt 05
16
29:21
28
5.
1. FC Nürnberg II
16
35:28
28
6.
FC Bayern München II
15
29:22
25
7.
FC Augsburg II
16
34:22
24
8.
TSV Buchbach
15
20:17
23
9.
TSV 1860 Rosenheim
16
23:21
23
10.
VfR Garching
16
27:30
23
11.
SV Wacker Burghausen
16
24:21
22
12.
SV Schalding-Heining
16
26:34
21
13.
Spvgg Bayreuth
16
26:32
19
14.
SV Seligenporten
16
21:26
18
15.
Spvgg Greuther Fürth II
16
15:23
18
16.
FC Pipinsried
16
13:30
17
17.
VfB Eichstätt
16
22:33
14
18.
FC Memmingen
16
18:30
13
19.
FC Unterföhring
16
20:41
8




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