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28.11.2012 | 13:37 Uhr

Sie nennen es "Herbstmärchen": Der 1. FC Passau feiert sich in den Winter

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Haben allen Grund, die Hinrunde zu feiern: Die Spieler des 1. FC Passau feiern den Sieg gegen Mitkonkurrent SV Pullach.  − Fotos: Lakota

Haben allen Grund, die Hinrunde zu feiern: Die Spieler des 1. FC Passau feiern den Sieg gegen Mitkonkurrent SV Pullach.  − Fotos: Lakota

Haben allen Grund, die Hinrunde zu feiern: Die Spieler des 1. FC Passau feiern den Sieg gegen Mitkonkurrent SV Pullach.  − Fotos: Lakota


Die Landesliga Südost: Wo Passau auf den Plätzen zaubert, Vilshofen sich zu Punkten mausert, Waldkirchen vor den Toren zaudert und Plattling mit den Siegen knausert − doch damit ist jetzt erstmal Schluss. Auf Kreis- und Bezirksebene pausiert der Fußball schon seit längerem, nun wurde auch die Landesliga "eingewintert". Zum Abschluss blicken wir in dieser Woche auf diejenigen Vereine der Region, die mit unterschiedlichem Erfolg untereinander konkurrieren.

Als Nächster an der Reihe: der 1. FC Passau.

Der 1. FC Passau der Hinrunde 2012/2013 ist eine Symbiose aus effektiven Stürmern und giftigen Verteidigern. Elf Siege fuhr man ein, remisierte in sechs Spielen und verlor nur deren vier. Die FC-Super-Serie dauert mittlerweile schon 16 Spiele an, so lange ging keine Partie mehr verloren.

Nach der Hinrunde steht man mit 39 hochverdienten Zählern auf dem 3. Rang, drei Punkte hinter Freising (42) und fünf hinter dem Tabellenführer Garching (44). FC-Trainer Thomas Fuchs (41) ist deshalb "viel mehr als vollauf zufrieden": "Das war vor der Saison absolut nicht zu erwarten, überhaupt nicht absehbar. Schon gar nicht nach den ersten fünf Spielen, da hat man eher noch in die andere Richtung gedacht. Aber so, wie es jetzt gelaufen ist, sind wir mehr als nur zufrieden."

Das erfolgreiche Trainer-Gespann aus Chef Thomas Fuchs (r.) und "Co" Sepp Stadler.

Das erfolgreiche Trainer-Gespann aus Chef Thomas Fuchs (r.) und "Co" Sepp Stadler.

Das erfolgreiche Trainer-Gespann aus Chef Thomas Fuchs (r.) und "Co" Sepp Stadler.


Und es geht noch besser: Sieben von acht Spielen gewannen die Domstädter, vier von diesen mit nur einem Tor Unterschied. "Klar, man kann nicht jedes Spiel so hoch gewinnen wie zum Beispiel beim 5:0 gegen Ergolding. Entscheidend ist ohnehin nur der Sieg", bewertet Fuchs die Abgeklärtheit seiner jungen Truppe.

Auch die Abwehrrecken stehen den treffsicheren Angreifern in nichts nach. Nachdem man sich in den ersten fünf Spielen die Hütte kräftig beheizen ließ (18 Gegentreffer), fing sich das Fuchs-Team an den nächsten 16 Spieltagen nur mehr 6 Gegentore ein − insgesamt also 24. Weniger kassierte nur der Tabellenführer VfR Garching (14).

Stephan Ziegler, Kapitän des 1. FC Passau, gibt auch als Abwehrchef den Ton an.

Stephan Ziegler, Kapitän des 1. FC Passau, gibt auch als Abwehrchef den Ton an.

Stephan Ziegler, Kapitän des 1. FC Passau, gibt auch als Abwehrchef den Ton an.


Die Abwehrstärke zeigt sich besonders daran, dass man in elf (!) Partien ohne Gegentor blieb, was den Trainer-Fuchs begeistert: "Wesentlich für unseren Erfolg ist sicherlich die Abwehrarbeit. Das fängt beim vordersten Stürmer an, da helfen alle konsequent mit. An Punkt eins steht dabei unser Torwart, Pascal Keese, der in eine überragende Form gekommen ist und mittlerweile sehr viel Ruhe ausstrahlt."

Durch die Kombination der "spielerischen Qualität im Angriff" sowie besagter Defensivstärke hätten sich die letzten Gegner sehr "schwer getan". Und es letztendlich auch nicht geschafft. Ein weiterer Grund dafür: "Die Jungs haben bis zum letzten Training voll mitgezogen, sie sind immer noch hungrig! Deshalb waren wir auch bis zuletzt fit."

FC-Keeper Pascal Keese hält seinen Kasten seit 17 Spieltagen meist sauber.

FC-Keeper Pascal Keese hält seinen Kasten seit 17 Spieltagen meist sauber.

FC-Keeper Pascal Keese hält seinen Kasten seit 17 Spieltagen meist sauber.


Die Leistungen des FC ziehen natürlich auch andere Fragen mit sich, zum Beispiel über die Zielsetzung für diese Saison. Anfangs war die Rede vom Klassenerhalt, mit den 39 Punkten sollte dieser erreicht sein. "Wir werden uns da nicht groß Druck machen, sondern werden versuchen, so lange wie möglich oben mitzuspielen", meint Fuchs dazu.

Jetzt geht‘s aber erstmal aufs Hallenparkett, wo man es genauso wie der FC Vilshofen machen wird, denn "die Aussage von Martin Wimber hat mir gefallen". Im Umkehrschluss heißt das: "Der Spaß steht im Vordergrund, aber natürlich haben die Spieler, die dabei sind, auch eine gewisse Verpflichtung und müssen versuchen, die Partien auch zu gewinnen."

Nach der Vorbereitung, die Ende Januar beginnt, geht‘s dann gleich gegen den Tabellenzweiten, den SC Eintracht Freising. Sollte die Passauer Super-Serie danach weiter bestehen, dürften die "Rot-Weißen" − soweit sie denn wollen − mit Fug und Recht von sich behaupten, dass man zum Kreis der Favoriten auf den diesjährigen Landesliga-Titel bzw. Aufstieg gehört. Nach dem Aufstieg in die neue Landesliga wäre es das zweite Märchen binnen einer Saison. Denn eins hat der Traditionsverein bereits erlebt, geht es nach dem Internetauftritt des 1. FC Passau. Über die Erfolge der jüngsten Wochen steht dort der Titel: "FCP − ein Herbstmärchen".

 − Sebastian Lippert












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Türkgügü-Ataspor München
30
80:37
68
2.
SE Freising
30
71:26
67
3.
FC Deisenhofen
30
56:38
52
4.
FC Töging
30
42:46
50
5.
Spvgg Landshut
29
43:39
47
6.
TuS Geretsried
29
48:51
42
7.
VfB Hallbergmoos
30
52:52
41
8.
ASV Dachau
29
61:50
40
9.
TuS Pfarrkirchen
29
32:38
38
10.
TSV Kastl
30
43:46
38
11.
SV Erlbach
29
39:33
36
12.
TSV Grünwald
30
44:57
36
13.
ESV Freilassing
30
67:68
35
14.
SB-DJK Rosenheim
30
36:44
34
15.
TSV Moosach/Grafing
30
44:72
34
16.
SV Manching
29
32:54
30
17.
TV Aiglsbach
29
47:64
26
18.
TSV Neuried
29
38:60
26




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