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06.12.2017  |  06:00 Uhr

Chance und Risiko: SV Hutthurm – Ziele, Pläne und die Neuausrichtung nach Neunteufel

von Andreas Lakota

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Der Richtung stimmt beim SV Hutthurm – Trainer Dominik Schwarz und seine Mannschaft ist klar auf Kurs Klassenerhalt. − Foto: Lakota

Der Richtung stimmt beim SV Hutthurm – Trainer Dominik Schwarz und seine Mannschaft ist klar auf Kurs Klassenerhalt. − Foto: Lakota

Der Richtung stimmt beim SV Hutthurm – Trainer Dominik Schwarz und seine Mannschaft ist klar auf Kurs Klassenerhalt. − Foto: Lakota


29 Punkte, Platz 8 in der Landesliga Mitte – die Ausgangslage für den SV Hutthurm vor dem neuen Fußball-Jahr scheint auf den ersten Blick durchwegs positiv, zumal im Vergleich zum selben Zeitpunkt der Vorsaison sechs Zähler mehr auf dem Konto stehen und viele den SVH nach prominenten Abgängen im Sommer weiter hinten erwartet hatten. Allerdings ist die Situation etwas trügerisch. Denn zum einen beträgt der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz gerade einmal vier Punkte. Und zum anderen mussten die Hutthurmer im Winter erneut zwei wichtige Offensiv-Kräfte abgeben. Sturm-Routinier Benjamin Neunteufel (34) wechselt als Spielertrainer zur DJK Passau-West, Sturm-Talent Nikola Vasic kehrt zum VfB Passau-Grubweg zurück. Für Trainer Dominik Schwarz (35) geht es jetzt darum, die Abgänge zu kompensieren und zugleich eine neue spielerische Ausrichtung mit seiner jungen Mannschaft zu finden – Risiko und Chance zugleich.

Natürlich würden die Hutthurmer in der Offensive am liebsten noch einen Mann verpflichten. "Wir schauen uns um. Aber das ist im Winter schwierig", sagt Schwarz, der deshalb wohl auch selbst wieder als Spieler gefordert sein wird. Vor allem, wenn es ernst werden sollte im Abstiegskampf.

Abstiegskampf? Ja, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag, aber durch sind die Hutthurmer noch lange nicht, befindet Schwarz. "Das kann so schnell gehen. Wenn du nicht gut aus dem Winter kommst und zwei Mal verlierst, dann bist du gleich wieder unten drin. Wir hoffen zwar nicht, dass dies passiert. Aber wir wissen, dass es passieren kann."

"Benni ist ein sehr verdienter Spiele und hat hier viel geleistet. Wir bedauern seinen Abschied, aber wir verstehen seine Gründe und würden ihm daher nie Steine in den Weg legen", sagt Dominik Schwarz über seinen Ex-Trainerkollegen Benni Neunteufel, der den Verein im Winter Richtung Passau-West verlässt. − Foto: Lakota

"Benni ist ein sehr verdienter Spiele und hat hier viel geleistet. Wir bedauern seinen Abschied, aber wir verstehen seine Gründe und würden ihm daher nie Steine in den Weg legen", sagt Dominik Schwarz über seinen Ex-Trainerkollegen Benni Neunteufel, der den Verein im Winter Richtung Passau-West verlässt. − Foto: Lakota

"Benni ist ein sehr verdienter Spiele und hat hier viel geleistet. Wir bedauern seinen Abschied, aber wir verstehen seine Gründe und würden ihm daher nie Steine in den Weg legen", sagt Dominik Schwarz über seinen Ex-Trainerkollegen Benni Neunteufel, der den Verein im Winter Richtung Passau-West verlässt. − Foto: Lakota


Um den Gang in den Keller zu vermeiden, will Schwarz vor allem im körperlichen Bereich hart arbeiten. "Die Fitness muss die Basis sein. Wir werden alles daran setzen, um bestmöglich dazustehen. Uns wird sicher keiner vorwerfen können, dass wir nicht fit genug waren." Bis zum 9. Januar haben die Hutthurmer nun frei, dann startet die individuelle Vorbereitungsphase mit von Schwarz erstellten Trainingsplänen, und am 22. Januar bittet der Coach seine Jungs wieder zum Training. In der Halle wird man den SVH nur einmal sehen − und zwar bei einem Turnier im österreichischen Schärding, wo Schwarz früher aktiv war.

Spielerisch wird der Hutthurmer-Coach im neuen Jahr vielleicht das ein oder andere Experiment wagen. Vor allem in der Offensive bietet sich nach dem Abgang von Neunteufel eine taktische Neuausrichtung an. "Wir müssen das Spiel nicht mehr so stark auf eine Person zuschneiden und können vielleicht etwas frecher agieren, was das Anlaufverhalten und Offensivverteidigen betrifft", sagt Schwarz, der ausdrücklich betont, dass dies keine Kritik an seinem früheren Trainerkollegen sein soll. "Benni ist einfach ein anderer Spielertyp und wir hatten mit diesem System auch jahrelang Erfolg. Aber jetzt ist er nicht mehr da und wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen." Schwarz kann sich durchaus vorstellen, künftig öfters auch wieder mit zwei klassischen Stürmern zu spielen.

Wie sich der SVH im Frühjahr aufstellt, hängt natürlich auch etwas von der personellen Situation ab. Zwar werden einige Verletzte zurückerwartet, ob diese allerdings nach ihren langen Pausen auch gleich wieder zu alter Leistungsstärke zurückfinden, ist fraglich. "Ich hoffe es", sagt Schwarz, "sonst könnten wir durchaus Probleme bekommen". So oder so − eines ist dem Trainer ganz wichtig: Er will auch in Zukunft auf junge Spieler setzen, am besten noch mehr Talente einbauen und fördern.

Apropos Zukunft: Wie es bei Dominik Schwarz selbst weitergeht, ist noch offen. Bisher haben noch keine Gespräche mit dem Verein stattgefunden. Allerdings macht Schwarz keinen Hehl daraus, dass ihm die Arbeit in Hutthurm gefällt und ihm der Verein sehr am Herzen liegt.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Heimatzeitung, Heimatsport












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SSV Jahn Regensburg II
22
59:17
55
2.
TSV Waldkirchen
22
43:16
49
3.
FC Sturm Hauzenberg
22
53:25
43
4.
ASV Cham
22
43:24
40
5.
ASV Burglengenfeld
21
32:22
37
6.
SV Fortuna Regensburg
20
47:39
35
7.
SV Donaustauf
21
43:32
30
8.
SV Hutthurm
22
34:39
29
9.
TSV Kareth-Lappersdorf
22
26:23
28
10.
SV Etzenricht
22
32:44
28
11.
TSV Bogen
21
22:31
27
12.
SV Neukirchen b.Hl. Blut
21
33:37
26
13.
FC Tegernheim
21
29:35
26
14.
1. FC Bad Kötzting
22
44:48
25
15.
TSV Bad Abbach
22
26:33
24
16.
SC Ettmannsdorf
21
20:37
17
17.
1. FC Schwarzenfeld
21
25:67
12
18.
SV Raigering
21
16:58
12




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