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14.01.2013 | 16:33 Uhr

Keine Zuschauer: Hacklberger-Cup steht vor dem Aus − Jugendturnier soll ausgeweitet werden

von Andreas Lakota

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Attraktive Spiele, wenig Zuschauer: Den Hacklberger-Cup verfolgten in diesem Jahr kaum mehr als 200 Fans. Aufwand und Ertrag rechnen sich nicht.  − Fotos: Lakota

Attraktive Spiele, wenig Zuschauer: Den Hacklberger-Cup verfolgten in diesem Jahr kaum mehr als 200 Fans. Aufwand und Ertrag rechnen sich nicht.  − Fotos: Lakota

Attraktive Spiele, wenig Zuschauer: Den Hacklberger-Cup verfolgten in diesem Jahr kaum mehr als 200 Fans. Aufwand und Ertrag rechnen sich nicht.  − Fotos: Lakota


Diese Nachricht dürfte durchaus für Aufsehen sorgen. Der Hacklberger-Cup, das Herren-Hallenfußballturnier auf Kunstrasen, steht vor dem Aus. Mangelndes Zuschauerinteresse und daraus resultierende wirtschaftliche Defizite sind die Gründe, warum die Traditionsveranstaltung wohl weichen muss. Dafür − und das ist die erfreuliche Nachricht − will die Spvgg Hacklberg das ohnehin populäre Juniorenturnier, den Sonnenland-Cup, weiter ausbauen. Vor allem im B-Jugend-Bereich könnten künftig mehr Talente von Proficlubs in der Passauer Dreiländerhalle zu sehen sein.

"Es ist noch nicht endgültig beschlossen, doch die Tendenzen gehen ganz klar in diese Richtung", sagt Dr. Heinz-Günter Kuhls. Seit Jahren kämpfen der rührige Organisator und die vielen ehrenamtlichen Helfer der Spvgg Hacklberg um die Zukunft des Turniers. Und sie ließen dabei nichts unversucht. Heuer sollte ein Vorturnier mit niederklassigen regionalen Vereinen, der so genannte Urhell-Cup, Fans in die Halle locken. Doch auch dieser Versuch scheiterte gnadenlos. Keine 100 Interessierten wollten den Kick auf Kunstrasen sehen. "Den Urhell-Cup wird es definitiv nicht mehr geben", sagt Kuhls. Gleiches Schicksal wird wohl auch das traditionelle Dreiköningsturnier ereilen. Die Miete für die Halle ist hoch, wenn die Zuschauer ausbleiben, zahlen die Hacklberger drauf.

Organisator Dr. Heinz-Günter Kuhls will künftig noch stärker auf die Jugend setzen.

Organisator Dr. Heinz-Günter Kuhls will künftig noch stärker auf die Jugend setzen.

Organisator Dr. Heinz-Günter Kuhls will künftig noch stärker auf die Jugend setzen.


Einen Plan B haben die Verantwortlichen aber bereits in der Tasche. Ein Plan, der Vorfreude weckt. Denn Kuhls und seine Kollegen wollen sich künftig noch stärker auf das ohnehin schon äußerst populäre Juniorenturnier konzentrieren. Schon heuer ließen die Hacklberger neben dem weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannten C-Jugend-Turnier auch im B-Jugend-Bewerb mit großen Namen aufhorchen. Darunter Turniersieger VfL Wolfsburg, dessen Trainer Heinz-Günter Kuhls ermutigte, das Feld weiter aufzumotzen. "Er sagte mir, er sehe hier durchaus eine Marktlücke. Denn für den jüngeren B-Jugend-Jahrgang der Proficlubs gibt es relativ wenige solcher Hallenturniere. Das könnte für uns eine Chance sein. Und wir haben auch schon einige Anfragen von Profivereinen bezüglich U16." Exklusiver Jugendfußball anstelle eines Herrenturniers, das im Dunst des mittlerweile völlig überfüllten Hallenspielplans untergeht − es scheint die einzig sinnvolle Lösung.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Passauer Neuen Presse, Sportteil.












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