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01.02.2013  |  13:44 Uhr

Sturm plant die Zukunft: Neuer Kunstrasenplatz, neues Stadiongebäude, überdachte Tribüne

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Tristesse am Staffelberg, doch der Sturm geht in die Offensive: Zum 100. Geburtstag soll das Stadion in Hauzenberg verschönert werden.  − Foto: Limmer

Tristesse am Staffelberg, doch der Sturm geht in die Offensive: Zum 100. Geburtstag soll das Stadion in Hauzenberg verschönert werden.  − Foto: Limmer

Tristesse am Staffelberg, doch der Sturm geht in die Offensive: Zum 100. Geburtstag soll das Stadion in Hauzenberg verschönert werden.  − Foto: Limmer


2019 feiert Bezirksligist FC Sturm Hauzenberg sein 100-jähriges Bestehen feiert. Und bis dahin hat sich der Verein einiges vorgenommen: Er möchte das alte Stadion aus- und umbauen, schließlich möchte man zur Feier auch den deutschen Rekordmeister FC Bayern München einladen und sich dabei in festlichem Gewand präsentieren. Rund 850 000 Euro sollen investiert werden: für einen neuen Kunstrasenplatz, ein neues Stadiongebäude und eine überdachte Tribüne.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hauzenberg hat Gerd Jahn jetzt die Pläne des FC Sturm vorgestellt, er ist im Verein verantwortlich für die Organisation und den Projektablauf. So sei vorgesehen, den Sandplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, um die Trainingsbedingungen für die Vereine und die Sport-Mittelschule, ein Leistungszentrum für Fußball, zu verbessern. Kosten: rund 450 000 Euro.

Bei einer Begehung des Stadions mit Bautechnikerin Kathrin Wimmer von der Verwaltung sei herausgekommen: Der Aufenthalt in den Räumen sei gesundheitlich bedenklich. Laut Jahn schimmelt es in Umkleiden und Duschen. Dazu kämen ein maroder Kamin und eine ölfressende Heizung. Würde das Gebäude neu gebaut, Vorbild könnte hier das Stadiongebäude in Ruhpolding sein, wären Heizung, Elektrik und Sanitäranlagen auf dem aktuellen Stand. Auf dem Dach würde eine Photovoltaikanlage installiert. Kosten hierfür: 250 000 Euro.

Duschen und Umkleiden verschimmelt, die Heizung veraltet: Das Stadiongebäude in Hauzenberg ist in einem schlechten Zustand − doch in den nächsten Jahren sollen die Missstände beseitigt werden.  − Foto: Limmer

Duschen und Umkleiden verschimmelt, die Heizung veraltet: Das Stadiongebäude in Hauzenberg ist in einem schlechten Zustand − doch in den nächsten Jahren sollen die Missstände beseitigt werden.  − Foto: Limmer

Duschen und Umkleiden verschimmelt, die Heizung veraltet: Das Stadiongebäude in Hauzenberg ist in einem schlechten Zustand − doch in den nächsten Jahren sollen die Missstände beseitigt werden.  − Foto: Limmer


Die dritte Maßnahme ist laut Jahn die Überdachung der Tribüne, eine tolle Sache für die Zuschauer und die Schüler, die zum Sportunterricht ins Stadion kommen und ihre Sachen ins Trockene legen könnten. 120 000 Euro wurden dafür angesetzt.

In der Summe sollen in den kommenden Jahren rund 850 000 Euro investiert werden. Viel Geld also für die Stadt Hauzenberg, der die Anlage gehört, und fast genauso viele Fragen sind auch noch ungeklärt, wie die Diskussion im Ausschuss zeigte. Josef Anetzberger (ödp) verwies darauf, dass die Stadt bei der Ausschreibung der Arbeiten an die VOB gebunden sei.

Das Biathlon-Gebäude in Ruhpolding − Vorbild für das neue Stadiongebäude in Hauzenberg?

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"Wenn die Stadt nicht Maßnahmenträger ist, stimme ich nicht zu", stand für Otto Obermeier (FW) fest. Ihn beschäftigte auch die Frage nach möglichen Partnern bei der Finanzierung und die Reihenfolge der Arbeiten. Seiner Meinung nach sei es sinnvoll, den Bau der Kunstrasenanlage vorzuziehen.

Ottmar Weidinger (SPD) bestätigte, dass dringend etwas gemacht werden muss. Schimmel und Grünspan habe es schon nach wenigen Jahren in Umkleiden und Duschen gegeben, da sei immer nur drübergestrichen worden. Er könne sich auch noch erinnern, dass er sich als aktiver Spieler immer kalt duschen musste, die Heizung habe schon damals nicht richtig funktioniert.

Auch andere Vereine haben Wünsche, was eine Kunstrasenanlage angeht, sagte Peter Auer (CSU). Doch in Hauzenberg sei sie wegen der Sportmittelschule gut angesiedelt.

"Da gehört was gemacht", bestätigte auch Manfred Hoffmann (SPD), "behutsam, und unter Berücksichtigung der anderen Vereine." Federführend müsse die Stadt sein, sonst werde es nur Verdruss auf allen Seiten geben, spielte er auf Vorkommnisse in der Vergangenheit an.

Josef Stemplinger (CSU) wollte wissen, wie hoch die laufenden Kosten beim Unterhalt eines Kunstrasenplatzes sind, und Georg Zankl (CSU) schlug vor, sich bei umliegenden Vereinen zu informieren, ob sie den Kunstrasenplatz mitbenutzen wollen.

"Das war heute ein Einstieg in das Vorhaben", fasste Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer zusammen. Jetzt sei es wichtig, auch die Bedürfnisse anderer Sportvereine zu ermitteln und sie nicht abzuhängen, auch wenn Hauzenberg Sportmittelschul-Standort sei. Jetzt sei es Aufgabe der FC-Sturm-Verantwortlichen, die offenen Fragen abzuarbeiten und eine detaillierte Aufstellung zu liefern, dann könne man ermitteln, wie die Maßnahme gefördert werden kann. − fl












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TuS 1860 Pfarrkirchen
26
63:18
58
2.
TV Freyung
26
71:24
55
3.
ASCK Simbach a. Inn
25
53:23
55
4.
FC Künzing
26
57:38
45
5.
SV Schöfweg
26
49:37
45
6.
1. FC Passau
26
47:35
43
7.
TSV Grafenau
26
54:48
39
8.
FC Salzweg
26
50:45
38
9.
SV Schalding-Heining II
25
43:39
35
10.
SV Hebertsfelden
25
38:34
33
11.
FC-DJK Tiefenbach
26
31:40
25
12.
SV Hohenau
25
30:54
25
13.
TSV Regen
25
27:58
19
14.
FC Fürstenzell
26
25:48
18
15.
TSV Karpfham
25
20:69
16
16.
FC Tittling
26
25:73
11




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