von Alex Starkl
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Mit 43 Jahren dürfte Neßlbachs Keeper Gerhard Schrönghammer der älteste Keeper der Liga sein. Der Aufsteiger rangiert derzeit auf Platz 12, Schrönghammer kassierte erst 14 Gegentreffer − genauso wenige wie sein Kollege von Spitzenreiter Schalding. − Foto: Lakora
Mit 43 Jahren dürfte Neßlbachs Keeper Gerhard Schrönghammer der älteste Keeper der Liga sein. Der Aufsteiger rangiert derzeit auf Platz 12, Schrönghammer kassierte erst 14 Gegentreffer − genauso wenige wie sein Kollege von Spitzenreiter Schalding. − Foto: Lakora
Das erste Saisondrittel ist vorbei in der Bezirksliga Ost. Und es geht ziemlich spannend zu, zumindest im Spitzenfeld. Den achten aus Salzweg und Spitzenreiter Schalding II trennen gerade einmal vier Zähler, kein Team ist noch unbesiegt. Hinten dagegen scheint die erste Entscheidung schon gefallen. Sollte Miltach, das noch keinen Zähler auf seinem Konto hat, am Ende noch den Klassenerhalt schaffen, käme dies schon einem Wunder gleich. So oder der so − es ist an der Zeit, die Liga einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. In zwei Teilen beleuchtet heimatsport.de die Lage der Clubs − den Anfang machen heute die Vereine auf den Plätzen 9 bis 16, quasi die, die auf der Schattenseite der Tabelle stehen.
Teil 1 die Plätze 9 – 16
Platz 9: TSV Mauth (5 Siege – 2 Unentschieden – 4 Niederlagen / 17 Pkt.)
Dem TSV Mauth scheint der drohende Abschied von Trainer Sepp Gsödl Flügel verliehen zu haben. Nachdem die Mannschaft den zwischenzeitlich zurückgetretenen Coach überredete, weiter zu machen und er sich dem Wunsch seiner Spieler fügte, zahlten die es mit starken Leistungen zurück. In den folgenden fünf Spielen ging man viermal als Sieger vom Platz. Lediglich gegen Aufsteiger Zwiesel musste man die Punkte abgeben. Damit haben sich die Mannen um Junioren-Torjäger Christian Fuchs (18), der bereits sieben Mal einnetzte, ein dickes Punktepolster herausgespielt. In den nächsten Partien gegen Bernried und Lam gilt es die zuletzt erzielten Ergebnisse zu bestätigen. Dann wäre zumindest schon für einen einigermaßen entspannten Winter gesorgt.

Unglücklich verläuft bisher die Saison für Fürstenzell. Vielleicht kann der erste Saisonsieg nun Start einer Aufholjagd sein. − Foto: Lakota
Unglücklich verläuft bisher die Saison für Fürstenzell. Vielleicht kann der erste Saisonsieg nun Start einer Aufholjagd sein. − Foto: Lakota
Platz 10: SC 1919 Zwiesel (5 – 1 – 5 / 16 Pkt.)
Der Aufsteiger zeigte bisher zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Auf Gala-Auftritte folgten Horror-Leistungen und umgekehrt. Somit rangiert die Seidl-Truppe mit dem bärenstarken Offensivquartett Ehrenthaler, Strajt, Svehla, Niedermeier derzeit in der unteren Tabellenhälfte. Sollte es Coach Thomas Seidl allerdings gelingen, die Mannschaft zu festigen und Konstanz in das Spiel von Parry und Co. zu bringen, dürfte der Klassenerhalt für die spielstarken Glasstädter kein Problem darstellen. Der Traditionsverein hat es nach dem kleinen Absturz sofort geschafft, auf die Bezirksebene zurückzukehren und ist stark genug, um sich auch hier wieder zu etablieren.

Kann einem Leid tun: Miltachs Keeper Oliver Bindl musste bereits 36 Gegentreffer hinnehmen. − Foto: Lakota
Kann einem Leid tun: Miltachs Keeper Oliver Bindl musste bereits 36 Gegentreffer hinnehmen. − Foto: Lakota
Platz 11: SV Prackenbach (4 – 2 – 5 / 14 Pkt.)
Der SV Prackenbach scheint genau da zu stehen, wozu er leistungsfähig im Stande ist. In den ersten drei Partien konnte die Stern-Truppe neun Punkte holen. Allerdings gegen die beiden Hinterbänkler Fürstenzell und Miltach sowie einen an diesem Tag wieder sehr launischen SC Zwiesel. In den letzten fünf Partien – allesamt gegen Spitzenteams – konnten Högerl, Dyk und Kameraden dann gerade mal einen Zähler ergattern. Sollte sich der SVP nicht zügig wieder fangen, dürfte das noch eine ganz schwierige Saison werden. Der erfahrene Trainersohn Klaus Stern und sein Vater Viktor haben aber in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie das Team in der Liga halten können.
Platz 12: DJK Neßlbach (3 – 3 – 5 / 12 Pkt.)
Der Aufsteiger aus der Kreisliga Straubing musste in der neuen Liga einiges an Lehrgeld zahlen, bevor er sich etwas akklimatisieren konnte. Nach sieben Spieltagen standen nur 4 Punkte zu Buche. Der Abgang von Torjäger-Legionär Jan Zeman konnte nicht kompensiert werden. Nun aber scheint das Team von Trainer Werner Schwarz endgültig angekommen. In den letzten vier Spielen blieb man ungeschlagen und konnte sich so von den Abstiegsplätzen lösen. Obwohl man auch noch den Abgang von Spielmacher Patrick Bauer zu verkraften hatte, zeigt die DJK endlich die Leistungen, die es braucht, um in der Bezirksliga zu bestehen. Dennoch heißt es nun dranbleiben, will man nicht ganz schnell wieder nach unten rutschen.
Platz 13: FC Tittling (2 – 3 – 6 / 9 Pkt.)
Das hatten sich der neue Spielertrainer Stefan Binder und sein FC Tittling vor der Saison ganz anders vorgestellt. Nach den erfolgreichen letzten Bezirksliga-Spielzeiten lernt der FCT in diesem Jahr den blanken Abstiegskampf mit all seinen Tücken kennen. Es läuft nicht bei Tischler, Stadler und Konsorten. Viele Langzeitverletzte, viele Spieler mit kleineren Wehwehchen und ganz wenig Erfolg. Zuletzt setzte es eine sehr unglückliche 0:1-Niederlage gegen den TSV Mauth. Aber Selbstmitleid bringt der talentierten Tittlinger Truppe keine Punkte. Die Kicker um den bisher starken Neuzugang Max Bachl haben auf jeden Fall das Zeug, die Liga zu halten. Schenken werden ihnen die kommenden Gegner (Neßlbach, Fürstenzell, Miltach), die ebenfalls allesamt im Abstiegskampf stecken, aber sicherlich nichts.
Platz 14: SV Bernried (2 – 2 – 7 / 8 Pkt.)
Eine ganz bittere Pille musste der SV Bernried an diesem Wochenende schlucken. Zuerst setzte es eine deftige 0:3-Schlappe gegen Salzweg und dann stellte Spielertrainer Johannes Weber auch noch sein Amt zur Verfügung. Die zahlreichen Leistungsträger, die der SVB vor dieser Saison verloren hat, konnten nicht gleichwertig ersetzt werden und auch Achtungserfolge gegen Spitzenreiter Schalding II (3:1) und Grafenau (1:1) können nicht über die derzeit fehlende Qualität der momentan trainerlosen Truppe hinwegtäuschen. Vorstand Christian Esterbauer und die Bernrieder Anhänger müssen hoffen, dass der neue Coach – wer es auch ist – es schafft der zuletzt blutleeren Truppe neues Leben einzuhauchen.
| Pl. | Mannschaft | Sp. | Torverh. | Punkte |
|---|---|---|---|---|
1. |
Spvgg Lam |
30 |
54:27 |
63 |
2. |
SV Schalding-Heining II |
30 |
62:43 |
57 |
3. |
FC Sturm Hauzenberg |
30 |
70:34 |
56 |
4. |
TV Freyung |
30 |
63:46 |
50 |
5. |
FC Tittling |
30 |
60:44 |
48 |
6. |
TSV Grafenau |
30 |
55:50 |
45 |
7. |
SV Hutthurm |
30 |
44:44 |
43 |
8. |
FC Salzweg |
30 |
45:44 |
43 |
9. |
TSV Mauth |
30 |
38:43 |
43 |
10. |
TSV Regen |
30 |
58:54 |
42 |
11. |
SC Zwiesel |
30 |
76:71 |
40 |
12. |
SV Bernried |
30 |
60:63 |
37 |
13. |
DJK Neßlbach |
30 |
39:49 |
35 |
14. |
SV Prackenbach |
30 |
48:53 |
33 |
15. |
FC Fürstenzell |
30 |
46:65 |
32 |
16. |
1. FC Miltach |
30 |
18:106 |
4 |
| Spvgg Teisnach 1924 e.V. |
|
|
|---|---|---|
| Mannschaften: | 7 | |
| Mitglieder: | 310 | |
| TSV 1923 Marktl |
|
|
|---|---|---|
| Mannschaften: | 6 | |
| Mitglieder: | 1200 | |
| FC Tittling |
|
|
|---|---|---|
| Mannschaften: | 3 | |
| Mitglieder: | 600 | |
|
Nina Holler
(19)
geb. 17.07.1993 FC Tittling |
|
|---|
|
Daniel Kölbl
(24)
geb. 21.01.1989 FC Tittling |
|
|---|
|
Helmut Willmerdinger
(24)
geb. 07.04.1989 FC Tittling |
|
|---|
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