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Vereine



18.09.2012  |  14:31 Uhr

"Der Mann ist ein Wunder": Sturm-Stürmer Schmid will erst aufsteigen, dann aufhören

von Alex Starkl

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Er steht immer wieder auf: Hauzenbergs Andi Schmid hält für seinen FC Sturm seit Jahren die Knochen hin.  − Foto: Lakota

Er steht immer wieder auf: Hauzenbergs Andi Schmid hält für seinen FC Sturm seit Jahren die Knochen hin.  − Foto: Lakota

Er steht immer wieder auf: Hauzenbergs Andi Schmid hält für seinen FC Sturm seit Jahren die Knochen hin.  − Foto: Lakota


Er ist einfach nicht zu stoppen. Andreas Schmid (30) vom FC Sturm Hauzenberg lässt sich weder von seinen Gegnern auf dem Spielfeld, noch von unzähligen, teils schwerwiegenden Verletzungen aufhalten. Mehrmals wurde ihm von den Ärzten schon geraten, seine Fußballschuhe doch bitte an den Nagel zu hängen. Nix gibt’s! denkt sich Andi Schmid und schießt Tor um Tor. Das Hauzenberger Urgestein kam auch von der jüngsten Verletzung – ein Muskelbündelriss in der Wade – wieder zurück auf den Rasen. Und wie: Drei Starteinsätze, dreimal schnürte Hauzenbergs "7er" einen Doppelpack. Für Fußballchef Markus Reischl ist klar: "Der Mann ist ein Wunder."

Die Saison 2012/13 ist für den 30-jährigen bereits die vierundzwanzigste für seinen FC "Sturm". Und seit Beginn trägt er das Trikot mit der Nummer 7, das er bis heute trotz anhaltender Bestechungsversuche einiger Neuzugänge nicht abgibt. "Da kamen immer wieder ein paar, die mir den 7er abschwatzen wollten. Aber den geb’ ich nicht her", lacht Schmid. Markus Reischl hat für den eingefleischten Hauzenberger nichts als Lob übrig: "Seit ich den Andi kenn, hat er immer alles für den FC Sturm gegeben. Er ist ein Tausendprozentiger, den man so nie mehr findet. Und er hat uns immer die Treue gehalten, obwohl er jedes Jahr mehrere Anfragen von anderen Vereinen hatte." Ein Wechsel kam für den Stürmer aber nie in Frage: "Ich bin einfach ein Hauzenberger", sagt Schmid kurz und deutlich.

Oft nur durch Fouls zu stoppen: Andi Schmid.  − Foto: Lakota

Oft nur durch Fouls zu stoppen: Andi Schmid.  − Foto: Lakota

Oft nur durch Fouls zu stoppen: Andi Schmid.  − Foto: Lakota


Aber es lief nicht immer rund für Andi Schmid. Seine fußballerische Laufbahn prägten außer zahlreichen Toren auch viele Verletzungen. Für die erste richtig Schmerzhafte war ausgerechnet sein heutiger Kapitän Jürgen "Knut" Knödlseder verantwortlich. Der damalige Waldkirchener haute den flinken Hauzenberger 2006 in einem Totopokalspiel derart aus den Socken, dass dieser sich das Sprunggelenk brach. Folge: Ein dreiviertel Jahr Pause für Andi Schmid. Heute können die beiden "Spezis" schon darüber schmunzeln. Schmids Verletzungen aber häuften sich. Vor zwei Jahren dann die niederschmetternde Diagnose: Knorpelschaden 4. Grades im rechten Knie.

Die Nummer 7 beim Sturm ist fest vergeben: Seit 24 Jahren trägt sie Andi Schmid.  − Foto: Sigl/rogerimages.de

Die Nummer 7 beim Sturm ist fest vergeben: Seit 24 Jahren trägt sie Andi Schmid.  − Foto: Sigl/rogerimages.de

Die Nummer 7 beim Sturm ist fest vergeben: Seit 24 Jahren trägt sie Andi Schmid.  − Foto: Sigl/rogerimages.de


Die Ärzte legten Schmid nahe, nie wieder zu spielen. Aber nicht mal davon ließ sich der Fußballverrückte BVB-Fan bremsen. Im Gegenteil. 33 "Buden" in 41 Bezirksligaspielen waren seine Antwort auf den Rat des Doktors. Und auch heute, nachdem er mit drei Doppelpacks von seiner Wadenverletzung zurückgekehrt ist, witzelt der Spaßvogel: "Ich schone den rechten Fuß ja. Die letzten sechs Tore habe ich alle mit dem Kopf oder mit links erzielt." Kopfballtore sind bei Schmid kein Zufall. Trotz seiner gerade einmal 1,70m zählt er nämlich zu den kopfballgefährlichsten Spielern der Region. "Er hat einfach eine wahnsinnig gute Technik und ein super Timing. Außerdem geht er immer voll − und mit allem was er hat − in die Flanken", schwärmt Markus Reischl.

Keine Frage, Andi Schmid ist ein richtig harter Hund und obendrein ein richtig guter Kicker. Er selbst will davon aber gar nichts wissen und lenkt die Aufmerksamkeit eher auf seine Teamkameraden. Vor allem das Zusammenspiel mit Sturmpartner Adam Niemczyk läuft derzeit "einfach nur super", erzählt Schmid. "Er kommt sogar vor den Spielen immer noch ein wenig zu mir nach Hause und wir sprechen dann über das anstehende Spiel oder irgendwelche anderen Dinge. Das passt einfach und das sieht man dann auf dem Platz." Die letzten, die den Spieldrang der beiden Torjäger zu spüren bekamen, waren die Grafenauer. Beim klaren Hauzenberger 4:0-Erfolg trafen beide doppelt.

So soll’s nun auch weitergehen. Für Andreas Schmid gibt es nämlich immer noch das eine große Ziel: "Ich will endlich aufsteigen", sagt er. "Erst dann höre ich auf." Für den Titel gilt es am Samstag ausgerechnet Miltach zu besiegen. Das jetzige Bezirksliga-Schlusslicht ließ Schmids Traum vom Aufstieg vor noch nicht einmal zwei Jahren im Meisterschafts-Entscheidungsspiel platzen. Es spricht vieles dafür, dass Hauzenbergs "7er" sich am Wochenende gleich mit Saisontor Nummer 7 "revanchiert".












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Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2013
Dokument erstellt am 2012-09-18 14:31:56
Letzte Änderung am 2012-09-19 20:46:31











Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Spvgg Lam
29
52:26
60
2.
SV Schalding-Heining II
29
61:43
54
3.
FC Sturm Hauzenberg
29
66:34
53
4.
FC Tittling
29
58:39
48
5.
TV Freyung
29
60:44
47
6.
TSV Grafenau
29
55:46
45
7.
SV Hutthurm
29
44:40
43
8.
TSV Mauth
29
38:42
43
9.
TSV Regen
29
56:51
42
10.
FC Salzweg
29
41:44
40
11.
SC Zwiesel
29
71:69
37
12.
DJK Neßlbach
29
38:45
35
13.
SV Bernried
29
52:63
34
14.
FC Fürstenzell
29
45:63
32
15.
SV Prackenbach
29
44:52
30
16.
1. FC Miltach
29
18:98
4



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FC Rinchnach FC Rinchnach
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Mannschaften: 3
Mitglieder: 600

TTV Vilshofen e.V. TTV Vilshofen e.V.
Mannschaften: 7
Mitglieder: 150

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geb. 21.06.1997
TSV Massing 08 e.V.
Johannes Trager

Christoph Vetter (16)
geb. 01.10.1996
TSV Massing 08 e.V.
Christoph Vetter

Andreas Ritthaler (16)
geb. 29.03.1997
TSV Massing 08 e.V.
Andreas Ritthaler






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