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03.10.2017  |  19:30 Uhr

Trainer-Rücktritt in Seebach: Prebeck sorgt für Paukenschlag – Die Gründe

von Andreas Lakota

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Hat lange nachgedacht und eine Entscheidung getroffen: Thomas Prebeck. − Foto: Helmut Müller

Hat lange nachgedacht und eine Entscheidung getroffen: Thomas Prebeck. − Foto: Helmut Müller

Hat lange nachgedacht und eine Entscheidung getroffen: Thomas Prebeck. − Foto: Helmut Müller


Die Bombe platzte am Feiertag: Thomas Prebeck (41) ist nicht mehr Trainer des TSV Seebach, schon bei der Partie gegen den SV Schalding II (2:1) stand der 41-Jährige nicht mehr an der Seitenlinie. Am Montag leitete der frühere Schalding- und Hankofen-Coach sein letztes Training, am Abend informierte er die Mannschaft über seinen Schritt, den er den Vereinsverantwortlichen bereits am Nachmittag mitgeteilt hatte. Hauptgrund für den Rücktritt: Mangelnde Einstellung einiger Spieler.

"Ich habe mir zuletzt öfter die Frage gestellt, ob es noch Sinn macht. Wir haben uns nicht mehr weiterentwickelt. Im Gegenteil: Es war eher ein Rückschritt", sagt Prebeck, der den Verein ausdrücklich aus seiner Entscheidung ausnimmt: "Für die Verantwortlichen tut es mir leid. Die investieren ihr ganzes Herzblut, arbeiten Tag und Nacht für den kleinen Verein. Umso bitterer ist es, wenn dann von der Mannschaft nicht das gleiche Engagement zurückkommt." Die TSV-Chefs um den Sportlichen Leiter Gunther Peukert (55) hatten sogar noch versucht, Prebeck umzustimmen. "Aber mein Entschluss stand fest. Es war ja nicht so, dass es erst seit dieser Saison nicht so läuft, wie ich mir das als Trainer wünsche. Schon im letzten Jahr habe ich die Spieler immer wieder gewarnt, immer wieder habe ich betont, wir dürfen den Fokus nicht verlieren, wir müssen auf Zug bleiben. Aber es hat nichts geholfen. Am Ende stand der Abstieg, der aus meiner Sicht absolut zu verhindern gewesen wäre, wenn alle immer voll mitgezogen hätten."

Am Dienstag beim Sieg gegen Schalding II stand Christian Wloch an der Linie. − Foto: Stefan Ritzinger

Am Dienstag beim Sieg gegen Schalding II stand Christian Wloch an der Linie. − Foto: Stefan Ritzinger

Am Dienstag beim Sieg gegen Schalding II stand Christian Wloch an der Linie. − Foto: Stefan Ritzinger


Prebeck, der den SV Schalding einst als junger Spielertrainer in die Bayernliga führte, übernahm den TSV Seebach zur Saison 2014/15 und schaffte mit dem kleinen Verein den Sprung in die Landesliga. Nach einer guten Hinrunde kam in der Rückrunde der Einbruch, am Ende musste der TSV in die Relegation – und stieg ab. In der Bezirksliga Ost wollten die Seebacher einen neuen Angriff starten, zunächst lief auch alles nach Wunsch. "Wir hatten die beste Vorbereitung, seit ich hier Trainer bin. Alle haben voll mitgezogen, doch in den letzten Wochen kam wieder dieser Schlendrian rein. Es kostet brutal viel Kraft, da immer dagegen anzukämpfen – das wollte und konnte ich jetzt einfach nicht mehr", sagt Prebeck und führt fort. "Ich habe als Trainer gewisse Ansprüche, der Verein hat gewisse Ansprüche, vor allem wenn man sieht, welches Spielermaterial wir hier zur Verfügung haben. Sportlich ist unsere Situation auch jetzt nicht schlecht – aber wir spielen nicht den Fußball, den ich mir vorstelle. Und einige Spieler liefern nicht das Engagement, das ich mir wünsche." Mit seiner Entscheidung hofft der erfahrene und erfolgreiche Trainer, auch die Mannschaft wachzurütteln. "Ich würde mich freuen, wenn es jetzt jeder verstanden hat, allein schon für die Verantwortlichen des Vereins." Mit 27 Punkten liegt Seebach an dritter Stelle, fünf Zähler hinter Spitzenreiter Passau.

Schon am Samstag beim Unentschieden in Tiefenbach (1:1) war Prebeck richtig angefressen über die Leistungen der Spieler. "So kann es nicht weitergehen, so wird es nicht weitergehen", hatte der Coach kurz nach dem Spiel erklärt, nun zog er selbst den Schlussstrich. Interimsmäßig wird Christian Wloch (39) zusammen mit einem Spieler die Trainer-Geschäfte leiten, informierte der Sportliche Leiter Peukert – "bis wir eine langfristige Lösung gefunden haben". Prebeck will dagegen jetzt erst einmal eine Pause einlegen. "Zumindest bis zum Winter, wenn es Sommer wird, habe ich auch kein Problem." − mis












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
1. FC Passau
20
59:16
53
2.
Spvgg Osterhofen
18
40:15
44
3.
Spvgg Ruhmannsfelden
20
51:25
40
4.
TSV Seebach
18
35:16
37
5.
TSV Grafenau
19
47:23
35
6.
TV Freyung
20
37:42
27
7.
Spvgg Plattling
19
30:35
26
8.
SV Schalding II
20
36:39
24
9.
FC Sturm Hauzenberg II
20
33:39
23
10.
SV Perlesreut
20
28:36
23
11.
SV Schöfweg
19
27:30
21
12.
FC Salzweg
20
31:47
21
13.
FC Künzing
19
26:33
20
14.
Spvgg Mariaposching
20
24:47
19
15.
FC-DJK Tiefenbach
20
27:45
17
16.
SV Hohenau
18
18:61
4




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