• pnp.de
  • am-sonntag.de




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...










Die Lage ist ernst, aber Deggendorfs Sportchef Bernhard Robl glaubt an die Mannschaft und den Trainer.  − Foto: Lakota

Die Lage ist ernst, aber Deggendorfs Sportchef Bernhard Robl glaubt an die Mannschaft und den Trainer.  − Foto: Lakota

Die Lage ist ernst, aber Deggendorfs Sportchef Bernhard Robl glaubt an die Mannschaft und den Trainer.  − Foto: Lakota


Die Spvgg GW Deggendorf sitzt im Keller der Bayernliga fest. Immer wieder sind kritische Stimmen zu hören, auch gegenüber Trainer Barbaros Yalcin. Vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag gegen Unterhaching II (14 Uhr) hat heimatsport.de mit Sportchef Bernhard Robl über die Situation in Deggendorf, über Kritik, Angst und Druck sowie mögliche Veränderungen gesprochen.

Herr Robl, wie geht’s Ihnen?

Bernhard Robl: Mir geht´s gut.

Sie haben vor der Partie in Aindling gesagt, dass wird ein ganz schweres Spiel. Die Spvgg hat 0:2 verloren, zwei Spieler mussten mit Rot vom Feld – warum wurde dieses Spiel so schwer?

Robl: Erfahrungsgemäß weiß man, dass man beim Tabellenletzten meistens nicht gut aussieht. Der TSV Aindling mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge vor erstaunlich fanatischem Heimpublikum zeigte einen grenzenlosen Siegeswillen; der unsere war dagegen begrenzt. Die Aindlinger legten ein aggressives und geschicktes Zweikampfverhalten an den Tag und schafften es auch, den SR zu ihren Gunsten zu beeinflussen, was legitim ist, aber nicht nachahmenswert.

Bernhard Robl ist nahe dran an der Mannschaft.  − Foto: Lakota

Bernhard Robl ist nahe dran an der Mannschaft.  − Foto: Lakota

Bernhard Robl ist nahe dran an der Mannschaft.  − Foto: Lakota


Nach dieser Niederlage steckt Deggendorf noch tiefer im Abstiegskampf, der Abstand zu den besser platzierten Mannschaften vergrößert sich. Muss man Angst um die Spvgg haben?

Robl: Solange wir keine Angst haben, braucht auch um uns niemand Angst haben. Angst ist übrigens ein schlechter Begleiter im Sport. Wir durchschreiten zur Zeit eine Talsohle, aus der wir auch wieder herauskommen. Ohne nach Ausflüchten zu suchen, aber die Verletzungsmisere macht uns schon arg zu schaffen. Ich richte mich momentan immer wieder an meinem Freund Thomas Fuchs und seinem 1. FC Passau auf: miserabler Start und dann eine tolle Serie, die ihnen niemand zugetraut hatte, wenn auch eine Klasse tiefer.

Abstiegskampf erzeugt Druck, wie groß ist der Druck in Deggendorf? Und wie können die Spieler damit umgehen?

Robl: Bei Erfolglosigkeit wird Druck wird in der Regel von außen erzeugt (Medien, Fans, Sponsoren usw.). Wir, die wir nahe an der Mannschaft sind, versuchen diesen Druck von außen von den Spielern fernzuhalten. Es ist aber auch so, dass ein Spieler stets einen gewissen inneren Druck verspüren sollte, um leistungsfähig und folglich erfolgreich zu sein, unabhängig von der Tabellensituation.

Bei Misserfolgen werden im Umfeld eines Vereins oft Veränderungen gefordert. Ist das bei der Spvgg auch so?

Robl: Wir arbeiten daran, dass die kritischen Stimmen leiser werden. Über Veränderungen sollte man grundsätzlich nachdenken, wenn etwas bei den Verantwortlichen oder Spielern aus dem Ruder läuft. Das ist gegenwärtig nicht der Fall. Wir machen uns aber angesichts der dünnen Personaldecke Gedanken über Neuverpflichtungen in der Winterpause. Ob das realisierbar ist, kann ich im Moment nicht beantworten.

Vor der Saison hat die Spvgg als Ziel den Klassenerhalt in der Bayernliga ausgegeben. Natürlich wollen alle die Liga halten. Aber wäre es wirklich so schlimm, wenn Grün-Weiß absteigt?

Robl: Die 1. Herrenmannschaft der Spvgg GW Deggendorf spielt das erste Mal in der Vereinsgeschichte in der Bayernliga. Natürlich wäre für den Verein − allein aus diesem Blickwinkel − ein Abstieg eine riesige Enttäuschung. Das Adjektiv schlimm bedeutet für mich etwas Schicksalhaftes, davon möchte ich bei einem sportlichen Abstieg nicht sprechen. Mit diesem negativ besetzten Wort "Abstieg" will ich mich nicht zu sehr beschäftigen, denn die Mannschaft verfügt über genügend Qualität, dass sie den Klassenerhalt schaffen kann, notfalls über die Relegation. Im Übrigen ist die Bayernligazugehörigkeit einer unserer Trümpfe für die Verpflichtung von interessanten, talentierten Spielern, weil wir eben nicht über die finanziellen Möglichkeiten wie andere Vereine verfügen.

Interview: Michael Witte












Sicherheitscode:




Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2018
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Heimstetten
36
93:51
72
2.
SV Pullach
36
75:48
65
3.
TSV Rain/Lech
36
70:44
62
4.
TSV Kottern
36
59:48
60
5.
TSV Schwaben Augsburg
36
64:50
54
6.
TSV Schwabmünchen
36
52:52
53
7.
DJK Vilzing
36
65:54
52
8.
ASV Neumarkt
36
51:48
50
9.
1.FC Sonthofen
36
59:50
49
10.
TSV Dachau
36
64:52
49
11.
FC Ismaning
36
70:70
47
12.
TuS Holzkirchen
36
57:69
47
13.
Spvgg Hankofen-Hailing
36
53:66
46
14.
TSV 1860 München II
36
47:47
43
15.
SB Chiemgau Traunstein
36
49:63
41
16.
SV Kirchanschöring
36
44:51
40
17.
BCF Wolfratshausen
36
57:85
39
18.
TSV Landsberg
36
52:72
39
19.
TSV Kornburg
36
36:97
28




Sagt dem SV Hutthurm aufgrund fehlender Perspektive ab: Alexander Schraml wird nicht Trainer beim Landesligisten. − Foto: Sven Kaiser

Das tut weh: Der SV Hutthurm muss sich für die nächste Saison nach einem neuen Trainer umsehen...



Der TSV Waldkirchen um Trainer Anton Autengruber holte in der Landesliga Mitte den Vizetitel und spielt nun Relegation. − Foto: Duschl

Die Entscheidungen in den Ligen sind gefallen, jetzt beginnt die Relegation...



Benedikt Wagner hört als Trainer des 1.FC Passau auf. − Foto: Lakota

Knaller zum Saisonfinale der Bezirksliga Ost! Der 1.FC Passau und Trainer Benedikt Wagner gehen...



Rote Jubeltraube: Waldkirchen feiert den Einzug in die Relegation. − Foto: Mike Duschl

Was für ein Herzschlag-Finale in der Fußball-Landesliga Mitte: Der TSV Waldkirchen hatte gegen den...



Tiefenbach am Boden – nach dem 2:4 gegen Freyung steht der Abstieg in die Kreisliga fest. − Foto: Sigl

Jubel in Ruhmannsfelden, Ernüchterung in Osterhofen, Trauer in Tiefenbach: Beim spannenden...





Doppelpack für Mariaposching: Kapitän Max Kreß traf für die Spvgg zweifach zu einem ganz wichtigen Dreier gegen den 1. FC Passau, Fabian Köglmeier ist schier begeistert. − Fotos: Stefan Ritzinger

Was für ein vorletzter Spieltag in der Ballermann-Liga Bezirksliga Ost: In den acht Spielen fielen...



Wallersdorfs Abteilungsleiter Michael Landauer sagt nach dem Abbruch: "Wir werden das Endergebnis nicht anfechten." − Foto: Nadler/Lakota

Das Kreisklassenspiel FC Ottering gegen den FC Wallersdorf wurde am vergangenen Sonntag zehn Minuten...



Spielen jetzt doch am Samstag: Die Spieler des FC Sturm Hauzenberg II. − Foto: Archiv

Nun wird also doch am Samstag gespielt: Die Ansetzung des Bezirksliga-Spiels des FC Sturm Hauzenberg...



Sandro Wager. − Foto: dpa

Bundestrainer Joachim Löw hat mit der Berufung von Nils Petersen für eine große Überraschung in...



"Wir haben den Spielleiter bereits vor der Saison auf diese Problematik hingewiesen – darauf wurde aber nicht reagiert", sagt Markus Reischl, Sportlicher Leiter des FC Sturm. − Foto: Michael Sigl

Irritationen hat wohl eine Spielansetzung für den Schlussdurchgang der Fußball-Bezirksliga Ost...







Facebook










realisiert von Evolver