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Vereine



29.11.2012  |  13:46 Uhr

Deggendorf in Not? "Um uns braucht niemand Angst zu haben"

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Die Lage ist ernst, aber Deggendorfs Sportchef Bernhard Robl glaubt an die Mannschaft und den Trainer.  − Foto: Lakota

Die Lage ist ernst, aber Deggendorfs Sportchef Bernhard Robl glaubt an die Mannschaft und den Trainer.  − Foto: Lakota

Die Lage ist ernst, aber Deggendorfs Sportchef Bernhard Robl glaubt an die Mannschaft und den Trainer.  − Foto: Lakota


Die Spvgg GW Deggendorf sitzt im Keller der Bayernliga fest. Immer wieder sind kritische Stimmen zu hören, auch gegenüber Trainer Barbaros Yalcin. Vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag gegen Unterhaching II (14 Uhr) hat heimatsport.de mit Sportchef Bernhard Robl über die Situation in Deggendorf, über Kritik, Angst und Druck sowie mögliche Veränderungen gesprochen.

Herr Robl, wie geht’s Ihnen?

Bernhard Robl: Mir geht´s gut.

Sie haben vor der Partie in Aindling gesagt, dass wird ein ganz schweres Spiel. Die Spvgg hat 0:2 verloren, zwei Spieler mussten mit Rot vom Feld – warum wurde dieses Spiel so schwer?

Robl: Erfahrungsgemäß weiß man, dass man beim Tabellenletzten meistens nicht gut aussieht. Der TSV Aindling mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge vor erstaunlich fanatischem Heimpublikum zeigte einen grenzenlosen Siegeswillen; der unsere war dagegen begrenzt. Die Aindlinger legten ein aggressives und geschicktes Zweikampfverhalten an den Tag und schafften es auch, den SR zu ihren Gunsten zu beeinflussen, was legitim ist, aber nicht nachahmenswert.

Bernhard Robl ist nahe dran an der Mannschaft.  − Foto: Lakota

Bernhard Robl ist nahe dran an der Mannschaft.  − Foto: Lakota

Bernhard Robl ist nahe dran an der Mannschaft.  − Foto: Lakota


Nach dieser Niederlage steckt Deggendorf noch tiefer im Abstiegskampf, der Abstand zu den besser platzierten Mannschaften vergrößert sich. Muss man Angst um die Spvgg haben?

Robl: Solange wir keine Angst haben, braucht auch um uns niemand Angst haben. Angst ist übrigens ein schlechter Begleiter im Sport. Wir durchschreiten zur Zeit eine Talsohle, aus der wir auch wieder herauskommen. Ohne nach Ausflüchten zu suchen, aber die Verletzungsmisere macht uns schon arg zu schaffen. Ich richte mich momentan immer wieder an meinem Freund Thomas Fuchs und seinem 1. FC Passau auf: miserabler Start und dann eine tolle Serie, die ihnen niemand zugetraut hatte, wenn auch eine Klasse tiefer.

Abstiegskampf erzeugt Druck, wie groß ist der Druck in Deggendorf? Und wie können die Spieler damit umgehen?

Robl: Bei Erfolglosigkeit wird Druck wird in der Regel von außen erzeugt (Medien, Fans, Sponsoren usw.). Wir, die wir nahe an der Mannschaft sind, versuchen diesen Druck von außen von den Spielern fernzuhalten. Es ist aber auch so, dass ein Spieler stets einen gewissen inneren Druck verspüren sollte, um leistungsfähig und folglich erfolgreich zu sein, unabhängig von der Tabellensituation.

Bei Misserfolgen werden im Umfeld eines Vereins oft Veränderungen gefordert. Ist das bei der Spvgg auch so?

Robl: Wir arbeiten daran, dass die kritischen Stimmen leiser werden. Über Veränderungen sollte man grundsätzlich nachdenken, wenn etwas bei den Verantwortlichen oder Spielern aus dem Ruder läuft. Das ist gegenwärtig nicht der Fall. Wir machen uns aber angesichts der dünnen Personaldecke Gedanken über Neuverpflichtungen in der Winterpause. Ob das realisierbar ist, kann ich im Moment nicht beantworten.

Vor der Saison hat die Spvgg als Ziel den Klassenerhalt in der Bayernliga ausgegeben. Natürlich wollen alle die Liga halten. Aber wäre es wirklich so schlimm, wenn Grün-Weiß absteigt?

Robl: Die 1. Herrenmannschaft der Spvgg GW Deggendorf spielt das erste Mal in der Vereinsgeschichte in der Bayernliga. Natürlich wäre für den Verein − allein aus diesem Blickwinkel − ein Abstieg eine riesige Enttäuschung. Das Adjektiv schlimm bedeutet für mich etwas Schicksalhaftes, davon möchte ich bei einem sportlichen Abstieg nicht sprechen. Mit diesem negativ besetzten Wort "Abstieg" will ich mich nicht zu sehr beschäftigen, denn die Mannschaft verfügt über genügend Qualität, dass sie den Klassenerhalt schaffen kann, notfalls über die Relegation. Im Übrigen ist die Bayernligazugehörigkeit einer unserer Trümpfe für die Verpflichtung von interessanten, talentierten Spielern, weil wir eben nicht über die finanziellen Möglichkeiten wie andere Vereine verfügen.

Interview: Michael Witte












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Pipinsried
23
60:26
55
2.
SV Pullach
22
52:19
51
3.
TSV Rain/Lech
22
52:21
45
4.
FC Unterföhring
24
45:22
40
5.
TSV Bogen
22
28:15
40
6.
TSV Landsberg
23
52:36
37
7.
1.FC Sonthofen
23
37:28
36
8.
SpVgg Hankofen-Hailing
21
29:27
32
9.
BCF Wolfratshausen
24
33:37
31
10.
DJK Vilzing
24
32:39
30
11.
VfB Eichstätt
24
29:34
28
12.
SV Raisting
22
28:29
25
13.
SpVgg Landshut
24
32:47
25
14.
TSV Schwabmünchen
22
24:36
24
15.
1.FC Bad Kötzting
24
33:50
24
16.
TSV 1860 Rosenheim
24
26:47
24
17.
TSV Dachau
24
33:51
23
18.
SB DJK Rosenheim
23
36:53
21
19.
SpVgg Unterhaching II
23
26:70
13





SpVgg Stephansposching 1928 e.V. SpVgg Stephansposching 1928 e.V.
Mannschaften: 2
Mitglieder: 650

TV 1885 Eggenfelden Leichtathletik - Leistungsgruppe TV 1885 Eggenfelden Leichtathletik - Leistungsgruppe
Mannschaften: 1
Mitglieder: 1900

ASCK Simbach/Inn ASCK Simbach/Inn
Mannschaften: 14
Mitglieder: 550

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Cristina Kiermaier (13)
geb. 05.07.2001
TV 1885 Eggenfelden Leichtathletik - Leistungsgruppe
Cristina Kiermaier

Udo Laxhuber
ASCK Simbach/Inn
Udo Laxhuber

Marcel Taboga
ASCK Simbach/Inn
Marcel Taboga






Tiefes Geläuf am Reuthinger Weg – gerade nach starkem Regen steht auf der Spielfläche des Regionalligisten SV Schalding gerne das Wasser länger, SVS-Kapitän Josef Eibl musste da schon so manche Regen-Schlacht schlagen. − Foto: Lakota

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