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06.11.2012 | 16:09 Uhr

Unsauberes Nachspiel in Schalding: "Hat da etwa eine Bombe eingeschlagen....?"

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Hinterlassenschaften einer Bayernliga-Truppe − so verließ Jahn Regensburg II am Samstag den Reuthinger Weg.  − Foto: SV Schalding

Hinterlassenschaften einer Bayernliga-Truppe − so verließ Jahn Regensburg II am Samstag den Reuthinger Weg.  − Foto: SV Schalding

Hinterlassenschaften einer Bayernliga-Truppe − so verließ Jahn Regensburg II am Samstag den Reuthinger Weg.  − Foto: SV Schalding


Da staunten die Verantwortlichen des SV Schalding am Samstag nicht schlecht: Beim obligatorischen Kabinengang nach der Bayernliga-Partie gegen Jahn Regensburg II eröffnete sich den Verantwortlichen ein unsauberes Bild. Flaschen, Dreck, Verbandsmaterialien, blutverschmiertes Waschbecken und und und. "Das einzige was die Herren Jungprofis sauber gelassen haben waren die Mülleimer. Diese waren genau so leer wie vor dem Spiel", heißt es zum bebilderten Artikel auf der Homepage des SV Schalding unter der Überschrift: "Hat da etwa eine Bombe eingeschlagen....?".

"Das hat uns geärgert", sagt Sport-Chef Markus Clemens auf Nachfrage von heimatsport.de, denn so fanden die Schaldinger nach eigenen Angaben noch nie eine Gäste-Kabine nach einer Partie am Reuthinger Weg vor. Auch dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Wagner, der nach den Duellen mit dem Besen für Sauberkeit in der Kabine sorgt, missfiel der Anblick. Für die Schaldinger ist das Thema indes erledigt: "Zusammen mit den Spielern haben wir dann sauber gemacht und aufgeräumt", sagt Sportchef Clemens − Ende aus Amen.

Emotional aufgewühlt: Jahn II-Coach Ilja Dzepina beim Spiel in Schalding.  − Foto: Lakota

Emotional aufgewühlt: Jahn II-Coach Ilja Dzepina beim Spiel in Schalding.  − Foto: Lakota

Emotional aufgewühlt: Jahn II-Coach Ilja Dzepina beim Spiel in Schalding.  − Foto: Lakota


Jahn II-Coach Ilja Dzepina hat dagegen von der unsauberen Gangart seiner Kicker nach der Partie nichts mitbekommen. "Ich war nach dem Spiel nicht in der Kabine und weiß nicht, wie es dort ausgesehen hat." Der Grund: Dzepina war gedanklich ganz woanders, denn in der 7. Minute wurde sein Spieler Marius Müller (22) mit der Trage vom Feld gebracht und mit einer zehn Zentimeter tiefen Fleischwunde am Schienbein-Ansatz später mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht. "Und nach dem Spiel war noch Pressekonferenz und aus dem Krankenhaus hatte ich noch nicht gehört, wie es ihm geht", entschuldigt Dzepina sein emotionales Durcheinander nach den 90 Minuten, "ich war fix und fertig." Fürs ordentliche Verlassen des Spielortes hatte er da keinen Nerv mehr, aber: "Ich werde mit den Jungs nach dem Montag-Training darüber reden."

Auf der anderen Seite kann er die Schaldinger Aufregung nicht so ganz verstehen. Es sei doch wohl Usus, dass nach einem Spiel die Kabinen vom Heimverein wieder geputzt würden, "also was soll das Ganze, wir haben andere Probleme". Eins davon ist sein verletzter Spieler Müller: Zum Glück ist nach Angaben von Dzepina beim Regensburger Spieler nichts gebrochen, "aber wir müssen hoffen, dass die Wunde wieder gut zusammenwächst". Dzepina glaubt, dass Müller vielleicht in drei bis vier Wochen wieder kicken kann, "wenn es gut läuft". Keinen Vorwurf macht der Jahn-Coach in dem Zusammenhang dem Schaldinger Philipp Zacher, der Müller im Zweikampf so unglücklich traf. "Der Schiedsrichter muss rechtzeitig entscheiden, wann er die Spieler schützen muss" − aber der Unparteiische reagierte bei diesem Zweikampf nicht. "Ich will, dass meine Spieler gesund vom Feld gehen", sagt Dzepina. Marius Müller gelang dies am Samstag leider nicht, vielleicht rührte daher die Unsortierheit seines Teams in der Schaldinger Kabine ...  − mis












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Heimstetten
36
93:51
72
2.
SV Pullach
36
75:48
65
3.
TSV Rain/Lech
36
70:44
62
4.
TSV Kottern
36
59:48
60
5.
TSV Schwaben Augsburg
36
64:50
54
6.
TSV Schwabmünchen
36
52:52
53
7.
DJK Vilzing
36
65:54
52
8.
ASV Neumarkt
36
51:48
50
9.
1.FC Sonthofen
36
59:50
49
10.
TSV Dachau
36
64:52
49
11.
FC Ismaning
36
70:70
47
12.
TuS Holzkirchen
36
57:69
47
13.
Spvgg Hankofen-Hailing
36
53:66
46
14.
TSV 1860 München II
36
47:47
43
15.
SB Chiemgau Traunstein
36
49:63
41
16.
SV Kirchanschöring
36
44:51
40
17.
BCF Wolfratshausen
36
57:85
39
18.
TSV Landsberg
36
52:72
39
19.
TSV Kornburg
36
36:97
28




Starten optimistisch ins zweite Bezirksliga-Jahr: Der SV Perlesreut mit den beiden Abteilungsleitern Andreas Spitzenberger (hintere Reihe von links), Maximilian Göttl sowie den Neuzugängen Dominic Obergroßberger, Fabian Stadler, Dominik Stadler, Sebastian Absmeier, Co-Trainer Matthias Url und Neu-Coach Georg Süß. Vordere Reihe von links: Damian Fruth, Sebastian Gruber, Manuel Lawall, Lukas Fuchs, Simon Ilg. − Foto: SV Perlesreut

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