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14.11.2017 | 09:37 Uhr

"Apokalypse": Italien unter Schock, Tränen bei Buffon – und viel Häme im Netz

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Nur eine von vielen lsutigen Montagen, die nach dem WM-Aus der Italiener im Netz zu finden ist.

Nur eine von vielen lsutigen Montagen, die nach dem WM-Aus der Italiener im Netz zu finden ist.

Nur eine von vielen lsutigen Montagen, die nach dem WM-Aus der Italiener im Netz zu finden ist.


Die Fußball-WM 2018 in Russland findet ohne Italien statt. Der viermalige Weltmeister kam im Playoff-Rückspiel gegen Schweden nicht über ein 0:0 hinaus und scheiterte bereits in der Qualifikation. Unter Tränen verkündet Gianluigi Buffon seinen Abschied.

Nach dem bitteren Scheitern in der WM-Qualifikation steht Italiens Fußball-Welt unter Schock. "Das ist die Apokalypse", kommentierte kurz nach dem 0:0 gegen Schweden im Playoff-Rückspiel am Montag die "Gazzetta dello Sport". Schon Sekunden nach dem WM-Aus flossen bei Torwartlegende Gianluigi Buffon die Tränen – wenig später verkündete der 39-Jährige seinen Rücktritt. "Ich verlasse mit Sicherheit eine Nationalmannschaft mit fitten Jungs, die von sich reden machen werden", sagte der Keeper im italienischen Fernsehen und gestand: Es sei schlimm, dass seine Karriere so ende.

Italiens Mannschaft ist nach dem Ausscheiden am Boden zerstört. Torhüter Gianluigi Buffon (rechts) verkündete nach dem Spiel seinen Rücktritt aus der Squadra Azzura. − Foto: dpa

Italiens Mannschaft ist nach dem Ausscheiden am Boden zerstört. Torhüter Gianluigi Buffon (rechts) verkündete nach dem Spiel seinen Rücktritt aus der Squadra Azzura. − Foto: dpa

Italiens Mannschaft ist nach dem Ausscheiden am Boden zerstört. Torhüter Gianluigi Buffon (rechts) verkündete nach dem Spiel seinen Rücktritt aus der Squadra Azzura. − Foto: dpa


Das erstmalige Verpassen einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 60 Jahren hat die Nationalmannschaft bereits unmittelbar nach dem Abpfiff am Montag in Mailand tief getroffen. Trotz drückender Überlegenheit endete das Playoff-Rückspiel gegen Schweden 0:0 und besiegelte das Fehlen des viermaligen Titelträgers 2018 in Russland. Im Hinspiel in der Qualifikation am Freitag hatte es in Stockholm ein 0:1 gegeben. 1958 war die letzte Weltmeisterschaft ohne Italien.

Nationalmannschaftstrainer Gian Piero Ventura entschied nach dem WM-Aus noch nicht über seine Zukunft. "Ich trete nicht zurück, weil ich noch nicht mit dem Präsidenten gesprochen habe. Es gibt zahlreiche Überlegungen", sagte er laut Nachrichtenagentur Ansa in der Nacht zu Dienstag. "Ich fühle mich danach, mich bei den Italienern zu entschuldigen, für das Ergebnis, nicht für unsere Anstrengungen."

Der untröstliche Buffon nannte das Fehlen bei der WM eine "Katastrophe". Es hätte für die Mannschaft und für das Land viel bedeutet. Auch im TV-Interview weinte er.

So reagiert das Netz

Die Situation ist so skurril, dass das Netz, vor allem Twitter unter dem Hashtag #ITASVE, überquillt vor Kommentaren zum Ausscheiden. Dabei ist auch ganz viel Häme dabei. Anbei einige Kommentare:

− Erstmal beim Italiener die Nummer 20und18 bestellen - eine Pizza "OHNE" alles!

− Moin zusammen: Der traurigste Ort 2018?
Ein italienischer Campingplatz voller Holländer

− Endlich!!! Nach 60 Jahren kann ich während einer WM eine Pizza bestellen, die nicht erst nach 90 Minuten kommt!

− Warum schmeißt mein italienischer Nachbar gerade alle Ikea-Möbel aus dem Fenster??

− Das ist natürlich ärgerlich für die Holländer. Die dachten auch, die haben das Mittelmeer im Sommer für sich.

Das schreibt die Presse

"Tuttosport": "Die Wahrheit tut weh, ja, und noch nie so sehr wie dieses Mal: Denn die Wahrheit ist, dass es zu Recht so ist. Italien fährt nicht zur Weltmeisterschaft, weil es das verdient hat: Angefangen bei dem Teil des Volkes, (...) der gepfiffen hat, als die schwedische Nationalhymne angestimmt wurde. Man kann weinen wie Buffon und weitere Millionen von Italienern. Man kann fluchen wie De Rossi auf der Bank (...). Man kann schweigen wie Ventura, der selbstgerechteste Nationaltrainer (...). Alle ab nach Hause, ja. An den Ort, wo man am besten reflektieren kann, wenn wir dazu überhaupt noch in der Lage sind."

"Corriere dello Sport": "Es ist die Wirklichkeit eines italienischen Fußballs, der es zu der schmerzhaftesten Demütigung seiner Geschichte gebracht hat, eine Beschämung, eine sportliche Schande, die keinen Vergleich kennt. (...) Die Tränen von Buffon, aufrichtig und passioniert, bezeugen den Absturz, der viele Väter hat und dem niemand, wirklich niemand, entkommen kann."

"Gazzetta dello Sport: "Am day after ist das entscheidende Spiel grausam, aber unvermeidlich. Ventura kann schon aus persönlicher Würde nicht anders als zu gehen. (...) Für Buffon und die anderen großen Alten ist die Vergeltung ungleich härter: Sie wurden von einer unwiderrufbaren Niederlage zum Abschied getrieben, nach so vielen erinnerungswürdigen Siegen."












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