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04.06.2017 | 19:41 Uhr

Drama vor 1116 Fans: Schmalhofer schießt Natternberg in Minute 117 ins Kreisliga-Glück – Mit Video

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Riesen Jubel herrschte nach Schlusspfiff im Lager der Natternberger. − Foto: Müller

Riesen Jubel herrschte nach Schlusspfiff im Lager der Natternberger. − Foto: Müller

Riesen Jubel herrschte nach Schlusspfiff im Lager der Natternberger. − Foto: Müller


Was für ein Drama, was für ein Jubel! Der TSV Natternberg kehrt nur ein Jahr nach dem Abstieg in die Kreisliga Straubing zurück. Im entscheidenden Relegationsspiel setzte sich die Jakob-Elf am Sonntagabend vor 1116 Zuschauern in Oberpöring nach einem hochspannenden Duell mit 2:1 nach Verlängerung gegen Gottfrieding durch. Nachdem der FCG mit der letzten Aktion der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwungen hatte, schlugen die "Nattern" in der 117. Minute zurück. Alexander Schmalhofer war der Matchwinner, der Natternberg zurück ins Kreisoberhaus schoss und die Fans ausflippen ließ.

Gottfrieding schien vor der großen Kulisse weniger nervös und startete druckvoll. Natternberg stand tief und wartete zunächst ab. Nach rund 15 Minuten übernahm der TSV mehr und mehr die Kontrolle, von Gottfrieding kam bis zur Pause kaum noch etwas. Natternberg spielte aus einer kontrollierten Defensive heraus immer wieder schnörkellos nach vorne und sorgte mit den schnellen Kontern immer wieder für Gefahr. Die 1:0-Führung der Mannschaft von Trainer Franz Jakob zur Pause war verdient. Getroffen hatte nach 20 Minuten Thomas Keckeis, nachdem Gottfriedings Keeper Matthias Stierstorfer zunächst noch klasse parieren konnte, war der Stürmer zur Stelle und setzte die Kugel per Flugkopfball in die Maschen.

Geschafft: Natternberg steigt auf. − Foto: Müller

Geschafft: Natternberg steigt auf. − Foto: Müller

Geschafft: Natternberg steigt auf. − Foto: Müller


Nach dem Wechsel versuchte der FCG, wieder das Kommando zu übernehmen und Druck aufzubauen. Und nach 55 Minuten gab’s tatsächlich die dicke Chance zum Ausgleich, Georg Maier, schön freigespielt, konnte jedoch aus kurzer Distanz nicht verwerten − TSV-Keeper Alexander Bunke hatte mit dem schwachen Abschluss keine Probleme und hielt sicher. In der Folge bemühte sich Gottfrieding, allerdings fand die Mannschaft von Spielertrainer Johannes Viehbeck keine Mittel, um die clever agierende Natternberger Defensive auszuhebeln. Vor dem Tor agierte Gottfrieding einfach zu harmlos – bis zur 90. Minute! Nach einer Freistoßflanke kam Joker Maximilian Kadur per Kopf an die Kugel und versenkte sie zum Ausgleich – mit der letzten Aktion der Partie erzwang der FCG doch noch die Verlängerung.

Zahlreiche Fans feuerten die Natternberger lautstark an. − Foto: Müller

Zahlreiche Fans feuerten die Natternberger lautstark an. − Foto: Müller

Zahlreiche Fans feuerten die Natternberger lautstark an. − Foto: Müller


Der späte Ausgleich kam Gottfrieding merklich Auftrieb, in der ersten Halbzeit der Verlängerung war der FCG die aktivere Elf mit den besseren Chancen. In den letzten 15 Minuten hatte Natternberg dann noch zwei Mal die Möglichkeit zum Lucky Punch, doch es blieb beim 1:1. Die Kräfte beider Teams schwanden, es roch nach Elfmeterschießen. Als sich alles schon auf ein Rittern vom Punkt eingestellt hatte, schlug der TSV aber doch noch einmal zu: Routinier Florian Grantner hatte das Auge für Alexander Schmalhofer, der den Ball in der 117. Minute am langen Pfosten zum 2:1 über die Linie drückte.

Natternberg – Gottfrieding 2:1 n.V.: / Tore: 1:0 Thomas Keckeis (20.); 1:1 Maximilian Kadur (90.); 2:1 Alexander Schmalhofer (117.). SR Martin Schramm (Holzfreyung); 1116 Zuschauer.













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