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24.02.2018 | 13:57 Uhr

Relegations-Roulette im neuen Fußball-Kreis Ost mit vielen Unbekannten

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Der neue Kreisspielleiter Wolfgang Heyne informierte in Alkofen umfassend über die künftigen Modalitäten im Kreis Ost in Sachen Relegation, Toto-Pokal und Hallen-Spielbetrieb. − Foto: Mike Sigl

Der neue Kreisspielleiter Wolfgang Heyne informierte in Alkofen umfassend über die künftigen Modalitäten im Kreis Ost in Sachen Relegation, Toto-Pokal und Hallen-Spielbetrieb. − Foto: Mike Sigl

Der neue Kreisspielleiter Wolfgang Heyne informierte in Alkofen umfassend über die künftigen Modalitäten im Kreis Ost in Sachen Relegation, Toto-Pokal und Hallen-Spielbetrieb. − Foto: Mike Sigl


Die Kreisreform im niederbayerischen Fußball und ihre konkreten Auswirkungen auf den künftigen Spielbetrieb waren die zentralen Themen bei der ersten Wintertagung für den neuen Kreis Ost am Samstag in Alkofen. Die Verantwortlichen haben viel an Vorarbeit geleistet, gilt es doch, 259 Vereine aus bislang drei Fußballkreisen (Passau, Bayerwald, Straubing) und fünf Landkreisen (Passau, Freyung-Grafenau, Regen, Deggendorf, Straubing-Bogen) unter einen Hut zu bringen und deren Interessen möglichst ausgewogen zu vertreten.

Nach zahlreichen organisatorischen Hinweisen für die knapp 100 Vereinsvertreter wagten der künftige Vorsitzende des Kreises Ost, Christian Bernkopf, und der neue Kreisspielleiter Wolfgang Heyne einen Ausblick auf die bevorstehenden Modalitäten in Sachen Relegation (letzter Saison-Spieltag Pfingstsamstag, 19. Mai – Relegations-Zeitfenster 23. Mai bis 16. Juni), Toto-Pokal und Hallen-Spielbetrieb. Die sind überaus komplex und beinhalten einige Unbekannte. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Relegation im Fußballkreis Ost

Zur Kreisliga:

Acht bis maximal 13 Vereine werden an der Relegationsrunde zu den beiden Kreisligen des künftigen Kreises Ost teilnehmen. Fix mit dabei: Die beiden Releganten der Kreisliga Bayerwald sowie die Vizemeister der Kreisklassen Straubing, Deggendorf, Passau, Unterer Wald, Mittlerer Wald und Oberer Wald. Bei den jeweils beiden Releganten der Kreisligen Straubing und Passau sowie dem Vize der Kreisklasse Pocking bleibt abzuwarten, ob sie künftig dem Kreis Ost oder West zugeordnet sind. West-Teams wären folgerichtig an den Entscheidungsrunden in ihrem neuen Kreis beteiligt.

Angepeilt werden "im Osten" zwei 14er-Ligen, in der Relegation wird voraussichtlich um drei Plätze gerittert. Im Idealfall gäbe es zwölf Releganten, die in drei regionale Vierer-Gruppen (Passau, Bayerwald, Straubing) eingeteilt würden. Hier werden jeweils zwei "Halbfinals" ausgelost, deren Gewinner dann im "Endspiel" um einen Kreisliga-Platz streiten. Laut aktueller Tabellen-Konstellation wäre laut Heyne demnach beispielsweise eine Staffel mit FC Ruderting (Relegant KL Passau), FC Alkofen (Vize KK Passau), SV Haarbach (Vize KK Pocking) und SV Hutthurm II (Vize KK Unterer Wald) vorstellbar.

"Zu berücksichtigen ist natürlich auch, wie viele Mannschaften aus der Bezirksliga dazu kommen. Der Modus muss dann entsprechend angepasst werden", erklärten Heyne und Bernkopf, die aber ankündigten, die Relegation möglichst rasch "durchziehen" zu wollen.

Zur Kreisklasse:

Sechs Staffeln gibt es künftig im Kreis Ost. In der Relegation werden so viele Plätze ausgespielt, bis die Sollstärke 84 erreicht ist, mindestens aber fünf. Maximal 25 Mannschaften könnten hier beteiligt sein. Sicher dabei: Die jeweils beiden Releganten der Kreisklassen Straubing, Deggendorf, Passau, Unterer Wald, Mittlerer Wald und Oberer Wald sowie die Vizemeister der A-Klassen Straubing, Bogen, Deggendorf, Passau, Pocking, Vilshofen, Waldkirchen, Freyung und Regen. Fragezeichen stehen noch hinter der künftigen Zugehörigkeit der beiden Releganten der Kreisklasse Pocking sowie der Vizemeister aus den A-Klassen Pfarrkirchen und Osterhofen. Hier sind fünf regionale Gruppen vorgesehen, idealerweise mit je vier Teams. Deren Gewinner stehen dann in der Kreisklasse. Bei mehr als vier Bewerbern in einer Staffel wird vorab in einem auszulosenden Duell der Teilnehmer an der Relegation ausgespielt.

Für alle Relegations-Partien gilt: Sie werden auf neutralem Platz ausgetragen.

Toto-Pokal

Aufgrund der zu erwartenden großen Anzahl an Teilnehmern wird dieser Bewerb heuer im Kreis Ost in der ersten Runde (7./8.Juli) in Vierer-Turnieren (ein Spielort an einem Tag, Modus jeder gegen jeden, Spielzeit 1 x 30 Minuten) ausgetragen. Hier sind auch die Kreisligisten schon mit von der Partie. Die Sieger erreichen Runde 2 (Mittwoch, 11. Juli), beim 3. Durchgang (Mittwoch, 1. August), greifen auch die Bezirksligisten mit ein. Bei gleich bleibender Anmeldezahl wie im Vorjahr rechnet Spielleiter Wolfgang Heyne mit nicht weniger als 42 Vierer-Gruppen. Anmeldungen sind bis 31. März an ihn zu richten.

Hallen-Meisterschaften

Entsprechend der beteiligten Vereine werden im Hallen-Spielbewerb des Kreises Ost heuer fünf Regionen, analog der Landkreise, gebildet. Sie spielen in Vorrunden (bzw. im Landkreis Passau auch in einer Zwischenrunde) die jeweiligen Landkreis-Endrundenteilnehmer aus. Die Meister und Vize daraus qualifizieren sich für die Premiere der Kreismeisterschaft Ost, die am Sonntag, 13. Januar 2019, in Hauzenberg steigen wird.

Über die Modalitäten im neuen Kreis West informieren die Verantwortlichen die Vereinsvertreter erstmals bei der Tagung am Sonntag, 25. Februar, ab 10 Uhr in Langeneck.

Weitere Wintertagungstermine/Kreis Ost: 4. März, 10 Uhr, im Sportheim TSV Bogen; 4. März, 13 Uhr, im Sportheim SV Buchhofen; 16. März, 18.30 Uhr, im Vereinsheim SV Kumreut; 18. März, 14 Uhr, in Eppenschlag. – Kreis West: 26. Februar, 19 Uhr, im Sportheim SV Gündlkofen; 4. März, 19 Uhr, im Sportheim Spvgg Loiching). − red












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