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30.11.2017 | 10:09 Uhr

Der "Fall Wührer": Das sagt Schiri-Chef Emmer – "Probleme benennen und Sportgerichten melden"

von Michael Witte

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So berichtete die PNP am Freitag, 17. November, über den "Fall Wührer". −Ausriss PNP: Witte

So berichtete die PNP am Freitag, 17. November, über den "Fall Wührer". −Ausriss PNP: Witte

So berichtete die PNP am Freitag, 17. November, über den "Fall Wührer". −Ausriss PNP: Witte


Neues Kapitel im "Fall Wührer": Im Bericht "Jeder weiß es, keiner macht was" (siehe PNP-Heimatsport vom 17. November) hatte Kreisschiedsrichter-Obmann Michael Emmer mitgeteilt, dass er zunächst "Informationen tangierter Funktionäre eingeholt und des weiteren Recherchen angestoßen werden müssen". In schriftlicher Form hat Emmer jetzt Stellung bezogen.

Darin bestätigt er, dass sowohl er als Kreisschiedsrichter-Obmann sowie der Pockinger SR-Obmann Bernd Klingbeil im vergangenen Jahr mit Schiedsrichter Franz Wührer über dessen "Spielleitungen an sich" gesprochen haben, obwohl es keine Belege für ein Fehlverhalten gab. Das Bestreben war dabei, die Sachlage anonym vorgebrachter Anschuldigungen direkt mit dem betroffenen Schiedsrichter zu besprechen. "Seitens der Schiedsrichtergruppe Pocking wurden, in enger Abstimmung mit mir interne Maßnahmen im Bereich der Ansetzungen umgesetzt, um sportlichen ,Unfrieden‘ zu vermeiden und sowohl die Belange des Schiedsrichters selbst, als auch die der Vereine angemessen zu berücksichtigen", schreibt Emmer.

Größtes Problem sei aber, dass sich die Vereine nicht mit einer klaren Meldung an die Sportgerichte wenden würden, denn: "Mangels Inanspruchnahme der sportgerichtlichen Instanzen von Seiten der vermeintlich ,Betroffenen‘ gibt e keine Grundlage, aus Sicht der Schiedsrichterführung über die bereits erfolgten Veranlassungen hinauszugehen", so Emmer.

In jüngster Zeit kam es PNP-Recherchen zufolge bei einigen Spielen – wie bei der Damen-Partie in der BZL Ost zwischen Egglfing und Engertsham (Sonntag, 5. November) – unter der Spielleitung von Schiedsrichter Franz Wührer zu unangenehmen Vorfällen auf dem Platz. Diese Art der Spielleitung ist bei Herrn Wührer nach PNP-Recherchen kein Einzelfall – sind Ihnen als SR-Kreisobmann Verfehlungen des Schiedsrichters Wührer bekannt und wie haben Sie darauf reagiert?Emmer: "Für das genannte Spiel Egglfing gegen Engertsham wurde im Nachgang vom Gastverein eine E-Mail an den für Herrn Wührer zuständigen Gruppenobmann Herrn Bernd Klingbeil geschickt. Ich selbst wurde bis dato nicht persönlich kontaktiert. Derzeit werden die Angaben in der Mail und mögliche Maßnahmen geprüft. Ob die oder einer der betroffenen Vereine sich mittlerweile auch an das zuständige Bezirkssportgericht gewandt hat/haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Grundsätzlich ist zu sagen, dass auf Informationen über ein mögliches Fehlverhalten von Schiedsrichtern immer reagiert wird. In erster Linie geht es dann darum zu klären, was konkret vorgefallen ist, denn allein eine Berichterstattung mit meist anonymisierten Zitatgebern ist keine ausreichende Basis, um daraus immer sofort Handlungen oder sogar Sanktionen abzuleiten. Sie sind lediglich ein Ansatz zur Prüfung, was in solchen Fällen auch umgehend gemacht wird. Nichtdestotrotz wurde in der Vergangenheit auch ohne weitere Belege von Seiten der zuständigen Gremien oder Vereinen das persönliche Gespräch mit Herrn Wührer gesucht, dessen Aussagen den anonymen Anschuldigungen widersprechen. Ebenso wurden zurückliegend Spielbeobachtungen (auch unangekündigt) von Spielen, die Herr Wührer geleitet hat, durchgeführt. Bei keinem dieser Spiele gab es nennenswerte Beanstandungen. Diese stichprobenartigen Leistungsüberprüfungen werden auch bei anderen Schiedsrichtern obligatorisch und anlassunabhängig durchgeführt."

Wenn bei allen Schiedsrichtern der SR-Gruppen Passau oder Pocking stichprobenartige Spielbeobachtungen obligatorisch sind, dann müsste es doch ein Heer von Spielbeobachtern geben. Insofern die Frage, ob die Leistungsüberprüfungen bei Herrn Wührer nicht doch durch schwerwiegende Spielleitungen des betroffenen Schiedsrichters ausgelöst wurden?Emmer: "Zunächst ist klarzustellen, dass nicht behauptet wurde, dass bei ALLEN Schiedsrichtern der Gruppen Passau und Pocking stichprobenartige Spielbeobachtungen gemacht werden, sondern ‚auch bei anderen Schiedsrichtern obligatorisch ...‘. Es wird grundsätzlich unterschieden zwischen offiziellen Spielbeobachtungen, die es erst ab der Spielklasse Kreisliga/Herren gibt, und anderweitigen Leistungsüberprüfungen. Diese Leistungsüberprüfungen können sowohl von offiziellen Beobachtern, aber auch von Mitgliedern der Schiedsrichterausschüsse oder Funktionären vorgenommen werden. Diese stichprobenartigen Leistungsüberprüfungen erfolgten bei SR Wührer, wie eben auch bei anderen Schiedsrichtern, anlassunabhängig."

Wie viele Spielbeobachtungen wurden genau bei Herrn Wührer im letzten Jahr vollzogen?Emmer: "Konkret wurde bei SR Franz Wührer im letzten Jahr eine Leistungsüberprüfung durchgeführt."

Das komplette Interview lesen Sie am Donnerstag, 30. November, im Heimatsport der PNP (Passauer Ausgaben, Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.












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