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09.11.2012 | 16:42 Uhr

"Diesmal Pech gehabt": Eintracht Passau zahlt für Ösi-Referee drauf

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Bitte sehr: Schiedsrichter aus Oberösterreich kosten bei einem "Auslandsaufenthalt" in bayerischen Klassen mehr Geld als die heimischen Unparteiischen, das musste jetzt A-Klassist Eintracht Passau erfahren.  − Foto: imago

Bitte sehr: Schiedsrichter aus Oberösterreich kosten bei einem "Auslandsaufenthalt" in bayerischen Klassen mehr Geld als die heimischen Unparteiischen, das musste jetzt A-Klassist Eintracht Passau erfahren.  − Foto: imago

Bitte sehr: Schiedsrichter aus Oberösterreich kosten bei einem "Auslandsaufenthalt" in bayerischen Klassen mehr Geld als die heimischen Unparteiischen, das musste jetzt A-Klassist Eintracht Passau erfahren.  − Foto: imago


Erst haben sie eine 0:3-Klatsche kassiert, dann mussten sie auch noch 20 Euro draufzahlen. Für die DJK Eintracht Passau kam es besonders dick. Nach der Heimpleite gegen den FC Schalding servierte Schiedsrichter Gerhard Schrödl (Hofkirchen/OÖ) dem Platzkassier der DJKl-er eine "saftige" Rechnung von 60 Euro − bei 40 Euro Tageseinnahmen. Das Pikante an der Geschichte: Der Unparteiische kam extra 70 Kilometer aus Oberösterreich angereist. Und war dann nicht einmal der einzige Referee am Platz. Weil hinter der Aktion nämlich der Schiedsrichteraustausch mit Oberösterreich stand, war zusätzlich Wilhelm Wagenpfeil im Einsatz. Der erfahrene Niederbayern-Schiri stand seinem Kollegen zur Seite, so wie es übrigens bei jedem SR-Austausch vorgeschrieben ist. "Ja, muss das sein", ärgert sich Karl Schmidbauer, Herausgeber der "Eintracht-Fan-Post". Er findet die ganze Angelegenheit "lächerlich", da Willi Wagenpfeil vom SV Hofkirchen nur die Hälfte Anfahrtsweg gehabt hätte. "Und dafür die 40 Euro Einnahmen des Platzkassiers ausgereicht hätten." Die PNP hat bei Ludwig Resch, Obmann der Schiedsrichtergruppe Passau nachgefragt. Seine Erklärung: "Da hat der DJK Passau diesmal Pech gehabt. Das ist aber nicht so schlimm."

"Spiele, bei denen oberösterreichische Unparteiische im Fußballkreis Passau pfeifen, gibt es pro Saison maximal acht. Und das verteilt sich auf die A-Klassen und Kreisklassen in Passau", kann Ludwig Resch die ganze Aufregung nicht nachvollziehen. Denn bei 50 Mannschaften und Dutzenden Spieltagen treffe es ein und das selbe Team nur höchstens alle zwei bis drei Jahre. Und das, stellt der Obmann unmissverständlich klar, "müssen die Vereine finanziell aushalten können. Wenn nicht können sie sich ja an uns wenden, dann zahlen wir die Differenz aus der Schiedsrichterkasse."

Der Betrag von 60 Euro hat übrigens nichts mit der Kilometerabrechnung zu tun, erläutert Resch. "Das ist eine Pauschale, die alle Schiris kriegen, egal ob aus Österreich oder Niederbayern." Dass bei jedem Auslands-Einsatz immer auch ein heimischer Schiri dabei sein muss, sei die Regel. So könnten die Referees voneinander lernen und Probleme beseitigt werden, die vor Ort auftreten. "Der SR-Austausch ist für beide Seiten sehr gewinnbringend. Negative Erfahrungen gab es bisher noch nie", möchte Resch auch weiterhin an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in allen bayerischen Spielklassen festhalten. − twr












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
DJK Eintr. Patriching
15
49:20
38
2.
VfB Passau-Grubweg
16
44:19
37
3.
SG Preming
16
47:20
32
4.
SV Neukirchen v. W.
14
48:19
30
5.
DJK Haselbach
15
58:25
29
6.
SV Schalding-Heining III
16
49:23
28
7.
SC Batavia Passau
16
27:27
19
8.
DJK Straßkirchen II
16
20:41
18
9.
DJK Eintracht Passau
16
38:37
18
10.
FC Ruderting II
14
25:47
15
11.
Spvgg Hacklberg
15
34:42
15
12.
FC Salzweg II
15
27:50
14
13.
DJK Vornbach II
15
21:49
11
14.
SG Fürstenzell/Bad Höhenstadt II
15
15:83
1




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