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24.05.2017  |  07:49 Uhr

Der TSV Schönberg nach dem Abstieg in der letzten Sekunde: "Wir greifen wieder an"

von Michael Duschl

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Im Schock-Zustand: Die Schönberger Fußballer (von links) Benedikt Mautner, Matthias Schreindl und Matthias Killinger nach dem Schlusspfiff und dem Abstieg am Sonntagnachmittag. − Foto: Alexander Escher

Im Schock-Zustand: Die Schönberger Fußballer (von links) Benedikt Mautner, Matthias Schreindl und Matthias Killinger nach dem Schlusspfiff und dem Abstieg am Sonntagnachmittag. − Foto: Alexander Escher

Im Schock-Zustand: Die Schönberger Fußballer (von links) Benedikt Mautner, Matthias Schreindl und Matthias Killinger nach dem Schlusspfiff und dem Abstieg am Sonntagnachmittag. − Foto: Alexander Escher


Eine Stunde nach Abpfiff saßen noch immer Fußballer des TSV Schönberg am späten Sonntagnachmittag auf dem Rasen. Schweigend, kopfschüttelnd. "Wir haben versucht zu trösten, aber es war schwer", sagt Abteilungsleiter Herbert Kern junior am Tag nach dem Abstieg seines Vereins aus der Kreisliga Bayerwald. "Unerklärlich" sei, was sich in den letzten Spielminuten der Saison ereignete.

Eigentlich hatte sich der TSV Schönberg, die mit Abstand fairste Mannschaft der abgelaufenen Kreisliga-Saison (47 Gelbe, kein Platzverweis), bereits gerettet, war am letzten Spieltag von Abstiegsplatz 12 auf den ersten direkten Nichtabstiegsplatz geklettert (Rang 10). "Alles hat für uns gespielt", blickt Kern zurück. Und die eigene Mannschaft schien den Abstieg zurück in die Kreisklasse abwenden zu können: Vor 200 Zuschauern im Heim-Derby gegen die Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag führte der TSV bis zur 87. Minute 3:1. "Wir hätten das vierte Tor machen können, hatten noch je einen Pfosten- und Lattenschuss", erzählt Kern. Es kam anders: "Aus dem Nichts fiel das 3:2." Dann kam das Nervenflattern, die Schönberger fingen sich in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer. Abpfiff. Abstieg.

Das Gegentor in der letzten Sekunde des Spieljahres hat die ganze Saison des Aufsteiger zerstört. "Es war ein Schock", gibt der Abteilungsleiter offen zu. "Wir greifen wieder an", betont Kern trotzig. Stand jetzt habe jeder Spieler für das nächste Spieljahr zugesagt. Kern hofft natürlich, dass der Abstieg daran nichts ändert. Mit Benedikt Stöckl (24, TSV Grafenau II) und Sebastian Biereder (28, SV Haus i.W.) wechseln zwei Spieler zum TSV. Als einziger Abgang steht Armin Bachhuber (31, Karriere-Ende) fest.

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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Tittling
26
65:29
53
2.
TSV Regen
26
40:26
50
3.
SV Riedlhütte
26
50:41
47
4.
SV Grainet
26
54:32
45
5.
SV Hintereben
26
60:41
42
6.
SV Geiersthal
26
53:49
40
7.
Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag
26
49:40
37
8.
SC Zwiesel
26
50:54
36
9.
SG Teisnach/Gotteszell
26
48:55
35
10.
TSV Mauth
26
39:46
32
11.
SG Altreichenau/Bischofsreut
26
51:48
29
12.
SV Thurmansbang
26
38:53
28
13.
SV Zenting
26
31:64
23
14.
1. FC Viechtach
26
28:78
10




Starten optimistisch ins zweite Bezirksliga-Jahr: Der SV Perlesreut mit den beiden Abteilungsleitern Andreas Spitzenberger (hintere Reihe von links), Maximilian Göttl sowie den Neuzugängen Dominic Obergroßberger, Fabian Stadler, Dominik Stadler, Sebastian Absmeier, Co-Trainer Matthias Url und Neu-Coach Georg Süß. Vordere Reihe von links: Damian Fruth, Sebastian Gruber, Manuel Lawall, Lukas Fuchs, Simon Ilg. − Foto: SV Perlesreut

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