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19.05.2017  |  13:48 Uhr

Sturm II vor Aufstieg in Bezirksliga – Endspiel in Perlesreut – Vier Teams zittern um Klassenerhalt

von Felix Drexler

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Direktes Duell um den Relegationsplatz: Perlesreut (um Felix Bachl und Manuel Freund, v.l.) kreuzt die Klingen mit dem SV Grainet (um Christoph Seidl). − Foto: Michael Duschl

Direktes Duell um den Relegationsplatz: Perlesreut (um Felix Bachl und Manuel Freund, v.l.) kreuzt die Klingen mit dem SV Grainet (um Christoph Seidl). − Foto: Michael Duschl

Direktes Duell um den Relegationsplatz: Perlesreut (um Felix Bachl und Manuel Freund, v.l.) kreuzt die Klingen mit dem SV Grainet (um Christoph Seidl). − Foto: Michael Duschl


Der Sekt ist kalt gestellt, die Meister-T-Shirts bedruckt. Die Frage ist nur: Wer darf sie anziehen? Die Konstellation am letzten Spieltag in der Kreisliga Bayerwald könnte spannender nicht sein: Immerhin ist die halbe Liga im Auf- oder Abstiegskampf verwickelt. Brisant wird es vor allem in Viechtach, wo der heimische FC Spitzenreiter Hauzenberg II empfängt. Beide Teams brauchen Punkte, um ihre Ziele – den Klassenerhalt (Viechtach) und die Meisterschaft (Sturm II) – zu realisieren. Das Schlagermatch steigt in Perlesreut, wo die Aigner-Elf die Klingen mit dem Dritten Grainet kreuzt. Im direkten Duell entscheidet sich, wer Zweiter wird und über den Umweg Relegation den Aufstieg doch noch schaffen kann. Bei einem Sieg und einer Niederlage der Hauzenberger können die Perlesreuter sogar noch Meister werden.

Aufstiegskampf FC Sturm Hauzenberg II (51 Punkte): Die Bretl-Elf will in Viechtach die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Dazu reicht ein Punkt, denn im direkten Vergleich mit Perlesreut ist der Sturm II im Vorteil (1:0 und 1:1). Sogar eine Niederlage könnten sich Gastinger, Schmid und Co. leisten – wenn Perlesreut gegen Grainet Punkte lässt. Verdient wäre die Meisterschaft allemal, schließlich mussten die Hauzenberger nur vier Mal den Platz als Verlierer verlassen.

SV Perlesreut (49 Punkte): Die Perlesreuter brauchen unbedingt einen Teilerfolg, um vor Grainet zu bleiben – und zumindest die Relegation zu erreichen. Verliert Hauzenberg, können die Gelb-Schwarzen vorbeiziehen und nach acht Jahren Kreisligazugehörigkeit die Rückkehr in die Bezirksliga feiern. "Wir haben schon jetzt das erreicht, was wir wollten, nämlich ein Endspiel um einen Aufstiegsplatz. Für einen Fußballer gibt es nichts Schöneres, zumal mit uns wohl keiner mehr gerechnet hat. Dass es gegen Grainet geht, freut mich, da ich diesem Verein große Wertschätzung entgegenbringe", sagt SVP-Coach Oliver Aigner, der vor fünf Jahren in Grainet trainierte.

SV Grainet (47 Punkte): Die Graineter haben zwar die schlechtesten Karten im Aufstiegsrennen, aber andererseits ihr Schicksal in der eigenen Hand: Mit einem Sieg überholen sie den SV Perlesreut und stehen am Ende auf Platz 2. Trainer Stefan Fürst (36) wird versuchen, seine Mannen an das Hinspiel zu erinnern, das der SVG mit 4:2 gewann. "Die Mannschaft hat sich dieses Finale verdient. Wir gehen ohne Nervosität, aber mit viel Vorfreude ins Spiel. Die Tagesform wird entscheidend sein", ist sich Grainets Abteilungsleiter Florian Wurm (33) sicher.

Abstiegskampf 1. FC Viechtach (29 Punkte): Eine bittere Wendung könnte die Saison für Viechtach nehmen. Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Riedlhütte steht die Mannschaft auf einem Nichtabstiegsplatz. Gegen motivierte Hauzenberger dürfte es aber schwer werden, was wiederum Chancen für die drei Verfolger eröffnet.

SV Hutthurm II (28 Punkte): Auf eine Viechtacher Niederlage spekuliert die Reserve des SV Hutthurm, die im Heimspiel auf Riedlhütte trifft und mit einem Sieg und einem Punktverlust des FCV den Klassenerhalt feiern kann. Für Riedlhütte geht es um nichts mehr. Hinzu kommt: Der Verein steht unter Schock, weil am Montag ein Spieler der "Ersten" bei einem Autounfall verunglückte.

TSV Schönberg (27 Punkte): Der TSV Schönberg ist auf Schützenhilfe angewiesen, hat aber mit einem Sieg gegen Kirchdorf gute Chancen, zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. "Wir müssen uns dieser Situation stellen und den alleinigen Fokus auf uns legen", sagt Trainer Mario Walter (38), der weiterhin auf Kapitän Nico Klose (26) und Filip Kutak (23) verzichten muss. Der direkte Vergleich mit Hutthurm II spricht gegen die Schönberger (2:1 und 0:2), bei Punktgleichheit mit Viechtach ist das Torverhältnis ausschlaggebend (direkter Vergleich 0:2 und 2:0).

SV Prackenbach (27 Punkte): Mit einem überraschenden 4:3-Sieg in Zwiesel hat sich der SVP im Abstiegskampf über Wasser gehalten, muss nun aber gegen Mauth nachlegen, um die Liga zu halten. Ein Punkt reicht nicht, da Hutthurm II im direkten Vergleich vorne ist (1:1 und 1:3).

26. Spieltag – Sonntag, 15 Uhr: Hutthurm II – Riedlhütte (Hinspiel 0:2), Zwiesel – Hintereben (1:1), Mauth - Prackenbach (3:4), Perlesreut - Grainet (2:4), Thurmansbang – Untermitterdorf (1:0), Schönberg – Kirchdorf-Epp. (0:4), Viechtach – Hauzenberg II (0:5).












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Tittling
17
45:16
37
2.
TSV Regen
17
27:19
34
3.
SV Hintereben
17
40:24
28
4.
SV Grainet
17
36:21
28
5.
Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag
17
34:27
24
6.
SV Riedlhütte
16
32:29
24
7.
SG Altreichenau/Bischofsreut
17
40:35
22
8.
TSV Mauth
17
29:33
22
9.
SG Teisnach/Gotteszell
17
31:36
22
10.
SC Zwiesel
17
31:39
22
11.
SV Thurmansbang
17
27:35
21
12.
SV Geiersthal
16
28:34
18
13.
SV Zenting
17
18:43
14
14.
1. FC Viechtach
17
19:46
10




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