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11.06.2018  |  13:51 Uhr

"Brutal hart für mich": TSV Oberdiendorf entlässt Trainer Binder – Völdl wird Nachfolger

von Michael Duschl

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Zum vorerst letzten Mal an der Seitenlinie beim TSV Oberdiendorf stand Tobias Binder (9.von links) beim Relegationsspiel gegen DJK Straßkirchen in Grubweg. − Foto: Andreas Lakota

Zum vorerst letzten Mal an der Seitenlinie beim TSV Oberdiendorf stand Tobias Binder (9.von links) beim Relegationsspiel gegen DJK Straßkirchen in Grubweg. − Foto: Andreas Lakota

Zum vorerst letzten Mal an der Seitenlinie beim TSV Oberdiendorf stand Tobias Binder (9.von links) beim Relegationsspiel gegen DJK Straßkirchen in Grubweg. − Foto: Andreas Lakota


Tobias Binder (36) ist enttäuscht. Vor drei Tagen hat ihm der TSV-DJK Oberdiendorf mitgeteilt, dass er nicht mehr Trainer des Fußball-Kreisklassisten ist und von Reinhard Völdl (46) abgelöst wird. Auch am Montag ist beim 36-Jährigen die Enttäuschung darüber deutlich zu hören: "Ich kann es nach wie vor nicht verstehen und es ist brutal hart für mich. Es ist mein Heimatverein und ich habe bisher noch keinen richtigen Grund gehört", sagt Binder auf Anfrage. Er, der in Oberdiendorf wohnt und zig Jahre seines Lebens viel Zeit in die "Deandorfer" Fußball-Abteilung investierte – als Spieler, als Abteilungsleiter und in der zurückliegenden Saison der Kreisklasse Unterer Wald als Trainer – fühlt sich mehr oder weniger vor die Tür gesetzt. "Ich wurde am Freitagmittag angerufen und dann wurde mir in einem persönlichen Gespräch mit den Vorständen die Entscheidung mitgeteilt, leider konnte ich mich gar nicht mehr rechtfertigen oder noch um die Position kämpfen", erzählt Binder.

Vorneweg: Auch die Vereinsspitze ist nicht glücklich mit der Entlassung von Binder, wie 2. Vorstand Markus Resch gegenüber der Heimatzeitung betont. Im Frühjahr hatte der Verein mit Binder verlängert, nun der Paukenschlag. Man habe nach dem Saisonende und dem verlorenen Relegationsspiel gegen DJK Straßkirchen (0:4) "eine gewisse Unruhe vernommen, nicht nur bei zwei, drei Spielern", betont Resch. Er und seine Vorstandskollegen standen vor der Wahl: "Dahinlaufen lassen oder reagieren und vielleicht noch Zugriff auf diese Entwicklungen zu bekommen." Man entschied sich für Handeln, "obwohl wir gewusst haben, dass dieser Schritt in der Öffentlichkeit auf wenig Verständnis stoßen wird – es tut uns sehr leid für Tobi und war nicht einfach." Die Oberdiendorfer Klubchefs wollten ein Szenario mit vielen Abgängen unbedingt verhindern. "Der SV Hutthurm ist da aktuell ein mahnendes Beispiel", nennt Resch den Nachbarverein aus der Landesliga, der in diesem Sommer mehr als eine komplette Mannschaft an Abgängen verzeichnet.

Resch macht ferner klar, dass die Entlassung sportlich keinerlei Gründe hat. Platz 3 der abgelaufenen Spielzeit sei sehr zufriedenstellend gewesen, "die Kreisliga wäre für uns ohnehin zu viel", so der 2. Vorstand, der sich wünscht, dass schnell wieder Ruhe einkehrt. Aller Enttäuschung zum Trotz hofft Tobias Binder, dass der Verein weiterhin sportlich erfolgreich sei, betont er im Gespräch mit der PNP.

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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Dreisessel
26
66:36
56
2.
SV Hutthurm II
26
62:43
50
3.
TSV-DJK Oberdiendorf
26
66:39
47
4.
SV Röhrnbach
26
47:30
47
5.
SG Hochwinkl/Wildenranna
26
57:38
45
6.
FC Büchlberg
26
48:37
43
7.
TSV Nottau
26
54:46
41
8.
SSV Jandelsbrunn
26
57:62
33
9.
SV Kumreut
26
33:43
32
10.
SG Waldkirchen II/Böhmzwiesel I
26
32:41
31
11.
SV Haag
26
36:55
25
12.
DJK Fürsteneck
26
30:60
25
13.
SV Kropfmühl
26
35:59
19
14.
SV Untergriesbach
26
25:59
15




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