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01.02.2018 | 14:01 Uhr

Eishockey-Hass: Landshuter Fans beleidigen Deggendorfer als "Vollbauern"

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Die Eishockey-Ultras in Landshut bereiten der Polizei derzeit Sorgen. − Foto: Gerleigner Archiv

Die Eishockey-Ultras in Landshut bereiten der Polizei derzeit Sorgen. − Foto: Gerleigner Archiv

Die Eishockey-Ultras in Landshut bereiten der Polizei derzeit Sorgen. − Foto: Gerleigner Archiv


Fairness statt Randale durch Ultras: Unter diesem Motto stand das gemeinsame Gespräch, dass die Polizei und die Stadt Landshut mit dem EV Landshut am Mittwoch geführt haben. Der Grund: Bereits am Freitag, 12. Januar, hatten Vertreter der Landshuter Ultras beim Spiel gegen Rosenheim Flyer verteilt, in denen sie zu Gewalt aufriefen, Fans aus Rosenheim und Deggendorf sowie Polizisten übel beleidigten.

"Tod und Hass dem SBR - Rosenheimer Dreckspack - Deggendorfer Vollbauern - Scheiß Polizei", stand laut Polizeiangaben unter anderem auf den Flyern, den die Landshuter Ultras verteilten. Beim Spiel gegen Deggendorf wurde dieser Aufruf dann in die Tat umgesetzt. Mehrere Personen wurden bei den Übergriffen auf Fans des DSC verletzt. Ein schwer Verletzter musste eine Woche im Krankenhaus verbringen. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung.

Mehr zu diesem Thema:
- "Massive Ausschreitungen" nach Eishockey-Derby in Deggendorf
- Ausschreitungen beim Eishockey-Derby: Polizei will "nachjustieren"

Die Übergriffe sind laut Polizei ein Beleg dafür, dass in der Landshuter Fangruppe etwas aufkeime, das nicht hingenommen werden könne, so Helmut Eibensteiner, Polizeichef in Landshut. Die Konsequenz: Die Polizei wird bei den Spielen künftig mehr Präsenz zeigen.

Am Runden Tisch am Mittwoch beteiligten sich auch Vertreter der Stadtverwaltung, Fritz van Bracht, Leiter des Ordnungsamtes, und Ruppert Stopfer, Sachbearbeiter allgemeines Ordnungsrecht. Den EVL vertrat Geschäftsführer Ralf Hantschke sowie Hans Rampf.

Ruf der Stadt und des Sports soll durch "Krawallbrüder" nicht beschädigt werden

Wie die Polizei mitteilt, waren die Gespräche konstruktiv. Man werde gemeinsam gegen diese "negativen Entwicklungen" vorgehen. Der gute Ruf der Stadt und des Eishockeysports solle nicht durch "nur wenige Krawallbrüder" beschädigt werden.

Der EVL versicherte, voll und ganz hinter der Polizei zu stehen. Der Verein kündigte an, nur noch Flyer zuzulassen, die inhaltlich einwandfrei sind und den Verfasser deutlich erkennen lassen. Ob die Maßnahmen Früchte tragen, wird sich zeigen. Am Freitag gastieren die Rosenheimer zum Spiel in Landshut. − pnp












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