von Johannes Geigenberger
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An der Vorhand hat er gearbeitet: Thomas Schmidberger gilt im Rollstuhl-Tischtennis eher als Rückhand-Spezialist. Bei den Paralympischen Spielen ab Mittwoch in London will er die Gegner mit neuen Stärken überraschen. − Foto: Krippendorf
An der Vorhand hat er gearbeitet: Thomas Schmidberger gilt im Rollstuhl-Tischtennis eher als Rückhand-Spezialist. Bei den Paralympischen Spielen ab Mittwoch in London will er die Gegner mit neuen Stärken überraschen. − Foto: Krippendorf
Er war schon Weltranglistenerster und Vizeweltmeister − dabei ist er gerade einmal 20 Jahre alt. Doch die Paralympischen Spiele sind für ihn Neuland: Am Freitag machte sich die niederbayerische Rolli-Tischtennishoffnung Thomas Schmidberger auf nach London. Dort will der Viechtacher unbedingt Medaillen, und zwar möglichst Gold: "Am besten sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft", gibt er sich selbstbewusst, schließlich ist er an Nummer 2 gesetzt. Alles scheint möglich: Die Weltspitze ist eng zusammen.
Umso härter hat er in den vergangenen Wochen für die großen Ziele gearbeitet: Bis zu zwölf Mal wöchentlich trainierte er am Tisch. "Meine Rückhand ist meine Stärke, an meiner Vorhand hab ich gearbeitet", sagt der angehende Student. Als Kleinkind ist er in ein Auto gelaufen und sitzt seitdem im Rollstuhl.
In der Vorbereitung pendelte der Viechtacher zwischen seinem Trainingsort Miltach und dem deutschen Tischtennis-Leistungszentrum in Düsseldorf hin und her. Dort traf er auch die Stars der "Fußgänger", wie Schmidberger die Tischtennisspieler ohne Behinderung nennt: Timo Boll und Co. haben in London bereits Medaillen abgeräumt − der Viechtacher will es ihnen gleichtun.

Dabei kann er sich auf die Unterstützung seiner Familie undEröffnungsfeier: Teilnahme fraglich Freunde verlassen: Auch in London feuern sie ihren Tom an. Bereits letzte Woche ging es für den 21-Jährigen von Frankfurt aus in die britische Hauptstadt. So blieben ihm noch ein paar Tage, um sich schon mal auf die Bedingungen vor Ort einzustellen. Wie alle anderen Athleten wohnt auch Schmidberger im Olympischen Dorf. Ob er an der Eröffnungsfeier an diesem Mittwoch teilnehmen kann, ist noch offen: "Gleich am nächsten Tag muss ich antreten, deshalb weiß ich noch nicht, ob ich mit einziehe", erklärt er. "Aber das wäre natürlich ein Traum".
Noch steht nicht fest, auf wen der Viechtacher in der ersten Runde treffen wird. Ihm ist das eigentlich auch egal: "Ich habe gegen alle 24 Gegner schon mal gespielt", sagt Schmidberger. Besonders die Asiaten sind stark, aber auch einen Franzosen zählt er zu den härtesten Konkurenten. Zwar werde er nervös, wenn er an die Spiele denkt, "doch im Moment überwiegt die Vorfreude". Nach all den stressigen Wochen der intensiven Vorbereitung, in denen es auch zahlreiche Presseanfragen zu beantworten galt, ist er froh, dass es endlich losgeht.
Doch auch nach den Spielen wird der Viechtacher kaum Zeit zum Verschnaufen haben: Dann beginnt für ihn das Sportökonomie-Studium in Bayreuth. Doch so weit denkt er noch nicht − von seinem großen Ziel soll ihn nichts ablenken.
| Spvgg Teisnach 1924 e.V. |
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| Mannschaften: | 7 | |
| Mitglieder: | 310 | |
| ASCK Simbach/Inn |
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| Mannschaften: | 16 | |
| Mitglieder: | 600 | |
| FC Rinchnach |
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|---|---|---|
| Mannschaften: | 6 | |
| Mitglieder: | 650 | |
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Johannes Trager
(15)
geb. 21.06.1997 TSV Massing 08 e.V. |
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Christoph Vetter
(16)
geb. 01.10.1996 TSV Massing 08 e.V. |
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Andreas Ritthaler
(16)
geb. 29.03.1997 TSV Massing 08 e.V. |
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Das angeblich letzte Kaugummi des Trainer-Ruheständlers Sir Alex Ferguson ist nach Medienberichten...
Tränen, Trauer und Enttäuschung auf der einen, Freude, ein bisschen Ungläubigkeit und viel Glück auf...