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Vereine



09.10.2012  |  23:50 Uhr

Dank starker Abwehr: Wacker siegt 22:21 in Eggenfelden

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Die Mauer steht: Beim letzten Freiwurf nach der Schlusssirene bringt Eggenfeldens Matthias Halbinger (links) den Ball zwar noch an den Burghausern Rainer Biedersberger (2. v. l.), Stefan Maier, Markus Hübner, Viktor Butwilowski, Christian Maier und Johannes Mayer vorbei − das Ausgleichstor gelingt ihm allerdings nicht.  − Foto: Geiring

Die Mauer steht: Beim letzten Freiwurf nach der Schlusssirene bringt Eggenfeldens Matthias Halbinger (links) den Ball zwar noch an den Burghausern Rainer Biedersberger (2. v. l.), Stefan Maier, Markus Hübner, Viktor Butwilowski, Christian Maier und Johannes Mayer vorbei − das Ausgleichstor gelingt ihm allerdings nicht.  − Foto: Geiring

Die Mauer steht: Beim letzten Freiwurf nach der Schlusssirene bringt Eggenfeldens Matthias Halbinger (links) den Ball zwar noch an den Burghausern Rainer Biedersberger (2. v. l.), Stefan Maier, Markus Hübner, Viktor Butwilowski, Christian Maier und Johannes Mayer vorbei − das Ausgleichstor gelingt ihm allerdings nicht.  − Foto: Geiring


Nach 60 Minuten hartem Kampf und einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist der SV Wacker Burghausen als verdienter Sieger des Nachbarduells beim TV Eggenfelden hervorgegangen. Mit 22:21 (11:10) besiegten die Handballer von der Salzach die erfahrenen Recken aus dem Rottal und belegen in der Bezirksoberliga Altbayern mit nun 2:2 Punkten den 9. Tabellenplatz.

Die Zeichen standen nicht optimal, als die Wacker-Handballer die kurze Anfahrt nach Eggenfelden antraten. Unter der Woche war bekannt geworden, dass die Daumenverletzung von Rückraumspieler Nedzad Bekric weitaus schlimmer ist als angenommen. Trainer Oliver Nagel wird vermutlich noch fünf Wochen auf den Leistungsträger verzichten müssen. Eine zweite Lücke im Kader tat sich auf, weil Nachwuchsspieler Dennis Rieger aufgrund einer Schulterverletzung ebenfalls fehlte. Und da mit Neuzugang Alexander Tiefenböck, der noch bis Februar in Australien weilt, ein weiterer Außenspieler abgeht, war Nagel gezwungen, auf den Flügeln etwas zu experimentieren. Er brachte zeitweise den gelernten Linksaußen "Jojo" Mayer auf rechts, während Spielmacher Stefan Maier auf die Linksaußenposition ausweichen musste.

Dass mit all den Umstellungen das Burghauser Spiel nicht immer rund laufen würde, war allen bewusst. Allerdings machte das Team dieses Manko mit einer fast über die gesamte Spielzeit konsequent guten Abwehrleistung wett. Bezeichnend dafür sind die nur 21 Gegentore. Bis zur 20. Minute ließ die Defensive um den erneut starken Abwehrchef Markus Hübner und den gut aufgelegten Sebastian Englert im Tor lediglich vier gegnerische Treffer zu. Dem Angriff der Wackerianer gelangen bis dahin allerdings auch nur sieben Tore. Burghausen war zunächst spielbestimmend, doch dann kam es zu einem Bruch. Das machte es den Eggenfeldenern in ihrem ersten Saisonspiel möglich, bis zur Pause auf ein Tor zu verkürzen.

Eine spannende zweite Hälfte zeichnete sich ab. Und tatsächlich schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter. Wenn Wacker − wie beim 17:14 − den Vorsprung etwas ausbauen konnte, zogen die Hausherren nach. Im konkreten Fall konnten sie sogar ihrerseits mit 19:18 in Führung gehen. Zehn Minuten vor Schluss tauschte Nagel seine Torhüter. Für Englert kam Thomas Filipek und dieser Wechsel sollte sich bezahlt machen. Filipek entschärfte die Mehrzahl der Würfe und verhalf seiner Mannschaft wieder zu einem vermeintlich beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung. Doch wie schon in einigen vergangenen Duellen dieser Teams sollte auch diesmal nur ein Tor zum Sieg reichen. Nachdem Burghausen wieder mit 22:19 in Front war, spielten für den SVE Matthias Halbinger und Co. ihre Routine aus und schafften es erneut heranzukommen. Doch zum einen war es Filipek, der die entscheidenden Bälle entschärfen konnte, zum anderen der enorme Kampfgeist, den die Burghauser an den Tag legten, um sich die Punkte zu verdienen. Die Rottaler hatten nach der Schlusssirene noch die Chance, per direktem Freiwurf auszugleichen. Dieser brachte jedoch nichts ein.

Eine tolle kämpferische Leistung, eine stark verbesserte Abwehr und ein gutes Torhütergespann − dies waren die gewinnbringenden Argumente, die Wackers Handballer auch in den nächsten Spielen in die Waagschale werfen müssen, um gegen Mannschaften wie Indersdorf und Mainburg zu bestehen. Zuvor aber kommt es am Samstag (18 Uhr/Sportparkhalle) zum ersehnten ersten Heimspiel gegen den ASV Dachau. Dieser trägt mit 0:4 Punkten die rote Laterne, ist aber nicht zu unterschätzen. Wahrscheinlich können die Dachauer erstmals mit dem kompletten Kader antreten.

Bereits ab 14.30 Uhr haben die Eggenfeldener ihren nächsten Derby-Einsatz: Sie müssen bei der "Zweiten" des TSV Simbach ran. − se












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Dokument erstellt am 2012-10-09 16:34:12









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