29.07.2010 | 17:37 Uhr | Kommentare

„Wir schauen von Spiel zu Spiel“

„Sturm“-Abteilungsleiter Markus Reischl und Trainer Rudi Damberger sprechen über den wechselhaften Saison-Einstieg ihrer Mannschaft.


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Doppelpack gegen Kötzting II: der ehemalige kongolesische Nationalspieler Nsumbu Dituabanza. Mit einem halben Dutzend Tore schoss sich der FC Hauzenberg den Start-Frust von der Seele. (Foto: Lakota)
Von Helmut Weigerstorfer

Mit einer Niederlage und einem Kantersieg ist Aufstiegsmitfavorit FC Hauzenberg in die Saison der Bezirksliga Ost gestartet. Am ersten Spieltag gab es gegen den FC Tiefenbach eine 0:1 Niederlage. „Wir haben nichts davon umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, klagt Markus Reischl. Die Hauzenberger Mannschaft hatte laut Reischl einen katastrophalen Tag. „Auf dem Sandplatz in Tiefenbach hatte keiner Normalform. Auch haben uns die Tiefenbacher einfach den Schneid abgekauft.“ Erfreulicher dann die Partie gegen die Landesligareserve des 1.FC Bad Kötzting. Die Damberger-Elf ging völlig anders zu Werke. „Die Spieler hatten eine ganz andere Einstellung. Ihnen war die Spielfreude anzumerken“, freut sich Markus Reischl über die Verbesserungen, fügt aber hinzu: „Kötzting war nicht sechs Tore schlechter. Sie waren spielerisch nicht schlecht und sind nicht zu unterschätzen, was ja das Remis gegen Aicha zum Auftakt bewies.“ Die gleiche Meinung vertritt auch Trainer Rudi Damberger: „Das Kötzting-Spiel war im Vergleich zum Tiefenbach-Spiel eine super Steigerung. Mich freut besonders, dass wir es geschafft haben, kein Gegentor zu kassieren.“ Mit Andreas Schmid und Nsumbu Dituabanza Belmond konnten sich beim 6:0-Kantersieg gegen den Aufsteiger aus Kötzting zwei Spieler jeweils zweimal in die Torschützenliste eintragen. „Andi Schmid, unsere hängende Spitze, ist immer für ein Tor gut. Für Balmond freut es mich besonders, dass er die beiden Tore gemacht hat“, hebt Markus Reischl die beiden Doppeltoschützen heraus. Das zweite Tor von Belmond resultierte aus einem Elfmeter, für die eigentlich Neuzugang Johannes Gastinger zuständig ist. Reischl: „Belmond hat sich einfach den Ball geschnappt und ihn versenkt.“ Wer den nächsten Strafstoß treten darf, ist laut Reischl noch nicht festgelegt.
Zu einem Spiel mit Brisanz kommt es am Samstag, wenn der FC „Sturm“ nach Grainet reist. „Grainet hat einen optimalen Start erwischt und hat jetzt die Favoritenrolle gegen uns“, schiebt Markus Reischl die Favoritenrolle dem SV Grainet zu. Doch dessen Spielertrainer Oliver Aigner gibt dankend zurück: „Von den Ansprüchen her ist der FC Hauzenberg der Favorit. Vielleicht können wir ihnen jedoch ein Bein stellen.“ Erstmal steht freilich Grainet an der Spitze, punktgleich mit Prackenbach. Laut Reischl soll sich seine „Sturm“-Mannschaft ohnehin erst finden - vorher sei eine Diskussion über höhere Ziele unangebracht.

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